Informationen zur Schwarz-Erle: Tipps zum Pflanzen von Schwarz-Erlen im Garten

Schwarz-Erlen (Alnus glutinosa) sind schnell wachsende, wasserliebende, sehr anpassungsfähige Laubbäume, die in Europa, im Kaukasus und in Sibirien heimisch sind. Diese Bäume sind für den Hausgarten geeignet und besitzen eine Reihe von Eigenschaften, die sie sehr attraktiv machen. Sie sind schön, aber möglicherweise nicht immer die beste Wahl für einen kontrollierten Garten. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Informationen zur Schwarzerle

Es gibt viele interessante Fakten über Schwarz-Erlen, die Landschaftsgärtner und Gärtner kennen sollten. Schwarz-Erlen werden bis zu 15 m hoch. Pflanzen Sie sie mit einem Abstand von etwa 3 m zueinander. Sie gedeihen in staunassen Böden, vertragen aber auch relativ trockene Bedingungen. Sie bevorzugen lehmige oder sandige Böden, sind aber auch salztolerant. Die Blätter der Schwarz-Erle sind geriffelt, glatt und glänzend mit gezackten Rändern. Ihre Rinde ist glatt und grau und besonders im Winter attraktiv, wenn sie sich vom Schnee abhebt. Die Bäume haben die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden und durch ihre Wurzelknöllchen die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen. Erlen sind wertvoll für Landschaftssanierungsprojekte, bei denen der Boden gestört oder degradiert wurde. Schwarz-Erlen sind hervorragende Habitatbäume für die Landschaft. Sie bleiben bis in die Herbstmonate hinein grün und produzieren kleine Zapfen, sogenannte Strobile, die auch nach dem Laubfall den ganzen Herbst und Winter über am Baum bleiben. Die Zapfen entstehen aus den weiblichen Blüten des Baumes und dienen im Winter einer Vielzahl von Wildtieren als Nahrung, darunter Schmetterlingen, Mäusen, Schildkröten, Vögeln und Rehen.

Pflanzung von Schwarzerlen in der Landschaft

Wo wachsen Schwarzerlen? Sie gedeihen besonders gut in feuchten Böden, an Wasserläufen und in sumpfigen Wäldern im Mittleren Westen und an der Ostküste. Sie sind bekannt für ihre Toleranz gegenüber kargen Böden. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn Sie Schwarzerlen in Ihrer Landschaft pflanzen. Die Bäume verbreiten sich leicht und gelten in einigen Bundesstaaten als invasiv. Informieren Sie sich daher unbedingt bei Ihrer örtlichen Baumschule oder Ihrem Universitätsberater, bevor Sie Schwarz-Erlen pflanzen. Sie sind so wuchskräftig, dass ihre aggressiven Wurzeln Gehwege anheben und in Abwasserleitungen eindringen können. Für eine gepflegte Landschaft sind sie daher möglicherweise nicht die beste Wahl. Schwarzerlen können sich mit pilzlichen Krankheitserregern infizieren und sind anfällig für Wollblattläuse.

Verwendung der Schwarzerle

Die Pyramidenform junger Erlen verändert sich im Laufe ihres Wachstums zu einer runden oder ovalen Form, aber aufgrund ihrer Blattdichte eignen sie sich ideal als Sichtschutz und zur Wahrung der Privatsphäre. Die Europäische Schwarzerle wird häufig zur Erosionsbekämpfung eingesetzt. Das Holz der Erlenbäume eignet sich unter anderem für Bauholz, Fasern und Spanplatten. Es wird auch als Brennstoff verwendet. Es gibt Hinweise darauf, dass die Rinde und die Blätter der Erle medizinische Eigenschaften haben. Als Volksheilmittel sollen sie bei Blutungen, Halsschmerzen, rheumatoider Arthritis und sogar Krebs helfen. Schwarzerle-Tee wird als Gurgelmittel bei Halsentzündungen verwendet.

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