Pflege der Atlas-Zeder: Wie man Cedrus Atlantica züchtet

Wenn Sie Zedern lieben und viel Platz zum Anpflanzen haben, ist eine Atlaszeder (Cedrus atlantica) eine gute Wahl als Zierbaum. Als eine der echten Zedern hat sie ihren Namen von ihrer Heimatregion, dem Atlasgebirge in Nordafrika. Es handelt sich um einen immergrünen Nadelbaum, der in jungen Jahren eine pyramidenförmige Gestalt hat, aber mit zunehmendem Alter ausladende Äste entwickelt und eine flachere Krone bekommt. 

Ausgewachsene Bäume erreichen in der Regel eine Höhe von 18 m oder weniger, können aber manchmal auch höher werden. Die 1,5 cm langen, gebogenen Nadeln dieses Nadelbaums wachsen in Büscheln und haben eine auffällige silberblaue Farbe. Sie bleiben das ganze Jahr über am Baum und sind ein wichtiges Ziermerkmal.

Kurzinfo zur Atlaszeder:

  • Botanischer Name: Cedrus atlantica
  • Höhe: 12–18 m, gelegentlich bis zu 36,5 m
  • Breite: 9–12 m (30–40 ft)
  • Sonneneinstrahlung: Volle Sonne oder Halbschatten
  • Bodenanforderungen: Bodenunabhängig, verträgt Lehm, Ton oder Sand
  • Winterhärtezonen: USDA 6–9
  • Pflanzzeit: Frühling oder Herbst

Pflege der Atlaszeder

Obwohl der Anbau solcher Zedernbäume nicht schwierig ist, gibt es einige grundlegende Anforderungen. Die Wachstumsrate der Atlaszeder ist mit weniger als 30 cm pro Jahr relativ langsam. Der Baum benötigt jedoch viel Platz, um sich auszubreiten. Seien Sie vorsichtig bei der Auswahl eines Standorts für die Atlaszeder, da sie am besten als Solitärbaum funktioniert, der allein steht und seine volle Höhe und Breite erreichen kann. Sobald er sich jedoch etabliert hat, sollten Sie feststellen, dass er nicht viel Pflege benötigt.

Wasser & Licht

Achten Sie darauf, dass Atlaszedern viel Sonne bekommen. Sie wachsen am besten an einem Standort mit voller Sonne, vertragen aber auch teilweises Sonnenlicht. Diese Bäume vertragen mäßige Trockenheit, bevorzugen jedoch feuchte Böden.

Boden & Dünger

Atlaszedern kommen zwar mit sandigen und lehmigen Böden zurecht, gedeihen jedoch am besten in tiefen, sauren Lehmböden mit ausgezeichneter Drainage. Glücklicherweise müssen Sie keinen Dünger hinzufügen, um diese Bäume in gutem Zustand zu halten.

Probleme, Schädlinge und Krankheiten

Starker Wind und starker Schneefall können die Äste beschädigen oder brechen. Der Baum ist auch anfällig für verschiedene Krankheiten der Atlaszeder, darunter Phytophthora, Wurzelfäule, Rußtau und Spitzenfäule.

Pflanzen einer Atlaszeder

Das Pflanzen ist relativ einfach – denken Sie nur daran, dass dieser Baum viel Platz benötigt. Der Stamm wird hoch, die Äste sind lang und ausladend, und die Pfahlwurzel muss tief in den Boden eindringen, um den Baum zu verankern. Wenn Sie ihn an einem zu kleinen Standort pflanzen, bereitet dies dem Hausbesitzer Kopfzerbrechen und dem Baum Probleme.

Auch das Umpflanzen von Zedernbäumen ist nicht zu empfehlen, da dies zum Verlust des Baumes führen kann. Pflanzen Sie im Frühjahr oder Herbst, um eine optimale Wurzelentwicklung zu erzielen.

Wie man Atlaszedern vermehrt

Atlaszedern werden durch Pfropfen oder Aussaat vermehrt (wobei letzteres viel länger dauert). Die weiblichen Samenkapseln sind ovale Zapfen mit einer Länge von bis zu 7,5 cm, während die männlichen Zapfen kleiner sind. Schütteln Sie die Samen aus den richtigen Samenkapseln und pflanzen Sie sie in eine flache Schale, die mit einer sandigen Erde gefüllt ist.

Atlas-Zedern-Sorten

Es gibt mehrere Sorten von Atlas-Zedernholz. „Clauca” ist eine aufrecht wachsende Form des Baumes, während die hängende Form die Blaue Atlas-Zeder (Cedrus atlantica „Glauca Pendula”) ist. Die Sorte „Aurea” hat gelbliche Nadeln und neigt zu Sonnenbrand, während „Argentea” silbrig-blaue Nadeln hat.

Wofür wird Atlaszedernholz verwendet?

Atlaszedernholz produziert ein aromatisches Öl, das ein natürliches und wirksames Insektenschutzmittel ist. Atlaszedernholz wird auch häufig für Truhen und Schubladen verwendet.

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