
Drahtwürmer sind eine große Plage für Maisbauern. Sie können sehr zerstörerisch und schwer zu bekämpfen sein. Auch wenn sie in Hausgärten nicht so häufig vorkommen, ist es dennoch ratsam, sich über die Bekämpfung von Drahtwürmern zu informieren und zu lernen, wie man sie im Falle eines Befalls loswird. Lassen Sie uns herausfinden, was Drahtwürmer im Garten sind.
Was sind Drahtwürmer?
Drahtwürmer sind die Larven des gemeinhin als Schnellkäfer bekannten Insekts. Der Schnellkäfer hat seinen Namen von dem klickenden Geräusch, das er macht, wenn er versucht, sich von seinem Rücken aus umzudrehen. Drahtwürmer haben einen sehr schlanken, harten Körper, sind gelb bis braun gefärbt und zwischen 1,3 und 3,8 cm lang. Diese Schädlinge können jungen Mais und anderen Pflanzen erheblichen Schaden zufügen. Drahtwürmer brauchen 2 bis 6 Jahre, um ausgewachsen zu sein, und die Larven leben und überwintern im Boden in einer Tiefe von bis zu 60 cm. Wenn die Temperaturen etwa 10 °C erreichen, bewegen sich die Larven näher an die Bodenoberfläche und kehren wieder in den tiefen Boden zurück, wenn die Temperaturen über 27 °C steigen.
Schäden durch Drahtwürmer
Drahtwurmschäden an kommerziellen Maispflanzen treten auf, wenn Larven den Keim im Inneren der Maiskörner fressen. Sie fressen das gesamte Innere und lassen nur die Samenschale übrig. Drahtwürmer können sich auch in Teile der Wurzeln oder Stängel junger Pflanzen bohren und so Wachstumsstörungen und welkende Blätter verursachen. Andere Pflanzen, die durch Drahtwürmer geschädigt werden können, sind Gerste, Kartoffeln, Weizen und Klee. Schäden treten am ehesten auf, wenn die Pflanzen jung sind und das Wetter kalt wird, wodurch die Keimung der Samen verlangsamt wird. Drahtwurmbefall tritt auch in Bereichen des Ackerfeldes auf, die viel Feuchtigkeit speichern.
Wie man Drahtwurmschädlinge loswird
Zur Bekämpfung von Drahtwürmern wird eine Bodenprobe auf Drahtwürmer untersucht oder der Boden nach dem Pflügen im Herbst kontrolliert. Trockene Mehlköder können mit einer Maispflanzmaschine in den Boden eingebracht werden. Pro Hektar sollten 25 Köder ausgelegt werden, die alle paar Tage kontrolliert werden müssen. Befinden sich in den Köderstationen jeweils mindestens zwei oder mehr Drahtwürmer, ist ein Ernteschaden möglich. Im Hausgarten können Kartoffelstücke mit einem Spieß als Lockfalle in den Boden gesteckt werden. Der Spieß sollte einmal pro Woche zusammen mit der Kartoffel herausgezogen und zusammen mit den Larven entsorgt werden. Zwar gibt es mehrere Insektizide, die für die Bekämpfung von Drahtwürmern zugelassen sind und vor oder während der Pflanzung angewendet werden, doch gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten, sobald diese Schädlinge die Pflanzen befallen haben. Alle befallenen Pflanzen sollten aus dem Garten entfernt und sofort nach ihrer Identifizierung entsorgt werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer örtlichen Behörde nach einer Liste von Insektiziden zur Vorbehandlung gegen Drahtwürmer.




