
Orchideen haben den schlechten Ruf, anspruchsvolle Pflanzen zu sein, die schwer zu pflegen sind. Das trifft zwar manchmal zu, aber es gibt auch viele Sorten, die recht robust und sogar kälteresistent sind. Ein gutes Beispiel dafür ist die Calanthe-Orchidee. Lesen Sie weiter, um mehr über Calanthe-Orchideen zu erfahren, beispielsweise über ihre Pflege und Tipps zum Anbau.
Was sind Calanthe-Orchideen?
Calanthe ist eine Orchideengattung, die nur aus fünf Arten besteht. Die meisten dieser Arten sind in der USDA-Zone 7 winterhart, können aber auch in Zone 6b überwintern, wenn sie gut gemulcht werden. Das bedeutet, dass diese Orchideen tatsächlich im Freien im Garten gezüchtet werden können, wenn Ihr Klima dies zulässt. Calanthe-Orchideen lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen: immergrüne und laubabwerfende. Beide Arten blühen über einen langen Zeitraum im Sommer, einige sogar bis in den Herbst hinein.
Wie man eine Calanthe-Orchidee züchtet
Calanthe-Orchideen bevorzugen gut durchlässige, nährstoffreiche Erde. Eine Mischung aus Kies, Torf, verrottendem organischem Material und Erde ist ideal für diese Pflanzen, sowohl in Kübeln als auch im Boden. Stellen Sie sie an einen halbschattigen Standort und gießen Sie sie mäßig. Die Erde sollte etwas Feuchtigkeit speichern (Torf ist dafür gut geeignet), aber der Kübel muss sehr gut drainieren, um Wurzelfäule zu vermeiden. Die Pflege von Calanthe-Orchideen ist nicht allzu schwierig. Pflanzen Sie Ihre Orchidee in einen Topf mit einem Durchmesser von mindestens 31 cm, um neues Wachstum zu fördern. Wenn Ihre Sorte laubabwerfend ist, können Sie die verblühten Blätter im Herbst zurückschneiden. Die Pflanze geht im Winter in eine Ruhephase über – wenn Sie Ihre Calanthe-Orchideen in einem Topf kultivieren, können Sie sie in einem kühlen Keller überwintern.




