
Der Anbau von Karotten in der Hitze des Sommers ist ein schwieriges Unterfangen. Karotten sind eine Pflanze der kühlen Jahreszeit, die in der Regel drei bis vier Monate benötigt, um ihre Reife zu erreichen. Bei kühlem Wetter keimen sie nur langsam und sprießen am besten bei einer Umgebungstemperatur von etwa 21 °C (70 °F).
Wenn Karotten bei warmem Wetter reifen, haben sie oft einen bitteren Geschmack und es fehlt ihnen die Süße derjenigen, die bei kühleren Temperaturen angebaut werden. Die ideale Temperatur für die Entwicklung von dicken, süß schmeckenden Karotten liegt bei etwa 4 °C. Im Idealfall werden Karotten bei warmem Wetter ausgesät und reifen bei kühlem Wetter.
Karottenanbau in heißen Klimazonen
Gärtner in Bundesstaaten wie Florida fragen sich vielleicht, ob es überhaupt möglich ist, im Süden Karotten anzubauen. Die Antwort lautet ja. Schauen wir uns also die besten Methoden für den Anbau von Karotten in heißen Klimazonen an.
Ganz gleich, ob Sie Karotten im Süden anbauen oder als Gärtner im Norden versuchen, Karotten in der Hitze des Sommers zu produzieren: Der Schlüssel zu süß schmeckenden Wurzeln liegt darin, zu wissen, wann man sie pflanzen muss. Das hängt natürlich davon ab, wo Sie leben.
Um die schmackhaftesten Karotten zu erhalten, säen Sie, wenn der Boden warm ist, und planen Sie die Pflanzung so, dass die Karotten bei kühleren Temperaturen reifen. Für Gärtner im Norden ist es am besten, im Spätsommer zu säen und im Herbst zu ernten. Landwirte im Süden erzielen die besten Ergebnisse, wenn sie im Herbst säen, um im Winter zu ernten.
Tipps für Karotten bei warmem Wetter
Sobald die Karottenkeimlinge angewachsen sind, fördert ein kühler Boden ein schnelleres Wachstum und süßere Wurzeln. Probieren Sie diese Tipps aus, wenn Sie Karotten bei warmem Wetter anbauen:
- Pflanztiefe: Bei wärmeren Temperaturen bedeutet die Aussaat in der Regel, dass die Samen in trockeneren Boden gepflanzt werden. Versuchen Sie, die Karottensamen 1,5 bis 2 cm tief zu säen, wenn die Bodenfeuchtigkeit geringer ist.
- BodenDichte: Wurzelgemüse wächst schneller in lockeren, lehmigen oder sandigen Böden. Um schweren Boden in Karottenbeeten aufzulockern, mischen Sie Sand, stickstoffarmen Kompost, Holzspäne, zerkleinerten Laubmulch oder gehacktes Stroh unter. Vermeiden Sie die Zugabe von Tierdung, da dieser oft stickstoffreich ist.
- Schatten: Karotten benötigen täglich sechs bis acht Stunden direkte Sonneneinstrahlung. Durch Schatten am Nachmittag oder das Pflanzen in gefiltertem Licht erhalten Karotten die benötigte Lichtmenge, während die Bodentemperaturen während der heißesten Tageszeit niedriger bleiben. Schattennetze sind eine Methode, um gefiltertes Licht zu erzeugen.
- WasserStand: Bemühen Sie sich, den Boden im Karottenbeet gleichmäßig feucht zu halten. Durch Bewässerung wird die Bodentemperatur durch Verdunstungskühlung gesenkt.
- Vermeiden SieverkrustetenBoden: Intensive Hitze und Sonneneinstrahlung können die Feuchtigkeit aus den oberen Bodenschichten schnell verdunsten lassen, wodurch sich eine harte Kruste bildet. Dadurch können Wurzelgemüse nur schwer in den Boden eindringen und sich vollständig entwickeln. Eine dünne Schicht Sand oder Vermiculit kann verhindern, dass die oberste Bodenschicht verkrustet.
- Mulchen: Dies hält nicht nur Unkraut fern, sondern senkt auch die Bodentemperatur und speichert Feuchtigkeit. Stickstoffreiche Mulcharten fördern das Blattwachstum und sollten beim Anbau von Wurzelgemüse vermieden werden. Versuchen Sie stattdessen, Karotten mit Grasschnitt, Laub oder Papierschnitzeln zu mulchen.
- AnbauhitzetoleranterKarotten: Romance ist eine orangefarbene Karottensorte, die für ihre Hitzetoleranz bekannt ist. Karottenpflanzen können auch aufgrund ihrer kürzeren Reifezeit ausgewählt werden. Nantes sind nach etwa 62 Tagen erntereif, ebenso wie Little Finger, eine Babykarotten-Sorte.




