
Viele in den USA heimische Wildblumen befinden sich in einem Paradoxon: Sie gelten als lästiges Unkraut, sind aber gleichzeitig wichtig für unsere einheimischen Arten, unsere Umwelt und die Tierwelt. Dies gilt auch für die Carolina-Storchschnabel (Geranium carolinianum). Die in den USA, Kanada und Mexiko heimische Carolina-Storchschnabel wurde jahrhundertelang von Indianerstämmen wie den Obijwe, Chippewa und Blackfoot als wertvolles Heilkraut verwendet. Was ist Carolina-Storchschnabel? Lesen Sie weiter, um die Antwort zu erfahren und Tipps zum Anbau von Carolina-Storchschnabel zu erhalten.
Was ist Carolina-Storchschnabel?
Die Carolina-Storchschnabel (Geranium dissectum), auch bekannt als Carolina-Storchschnabel, ist eine enge Verwandte der mehrjährigen Schnittblatt-Storchschnabel (Geranium dissectum) und in einigen Gebieten eine winterharte einjährige oder zweijährige Pflanze. Diese winterharte Geranie wird nur 20 bis 31 cm hoch und ist leicht an ihren tief gelappten, handförmigen Blättern, ihren rot-rosa behaarten Stielen, ihren kleinen, blassrosa-lavendelfarbenen Blüten mit fünf Blütenblättern, die im Frühjahr blühen, und ihren langen, spitz zulaufenden Samenkapseln zu erkennen, die dem Schnabel eines Kranichs ähneln. Die Carolina-Storchschnabel wächst wild in ganz Nordamerika, wo sie eine einheimische Wildblume ist, aber auch als lästiges Unkraut gilt. In New York und New Hampshire gilt sie als gefährdete und bedrohte einheimische Art und ist in vielen Bezirken gesetzlich geschützt. Die Carolina-Storchschnabel findet man normalerweise in halbschattigen Gebieten mit kargem, trockenem, lehmigem und felsigem Boden. Da sie dazu neigt, auf unbewirtschafteten Brachflächen zu wachsen, beeinträchtigt sie landwirtschaftliche Kulturen oder Zierpflanzen nicht sonderlich. Da ihre zahlreichen Samen jedoch eine harte Schale haben, die für viele Herbizide undurchdringlich ist, gilt sie als lästige Pflanze, da sie auch in Bereichen keimt, die zur Unkrautbekämpfung besprüht wurden. Die Blüten der Carolina-Geranie im frühen Frühling sind eine wertvolle Nektarquelle für Bestäuber, und die Samen sind auch eine wertvolle Nahrungsquelle für viele Vögel und kleine Säugetiere. Wie man Carolina-Geranien züchtetAlle Teile der Carolina-Geranie sind essbar und werden medizinisch verwendet, aber es ist die flache Pfahlwurzel, die für pflanzliche Heilmittel am meisten gefragt ist. Die Pflanze ist reich an Tanninen und hat daher einen natürlich bitteren Geschmack. Die Carolina-Geranie wird aufgrund ihrer natürlichen adstringierenden, antimykotischen, antibakteriellen, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften medizinisch verwendet. Sie wurde von den amerikanischen Ureinwohnern zur Behandlung von Wunden, Infektionen, Halsschmerzen, Magen-Darm-Problemen und Arthritis verwendet. Die Carolina-Geranie ist außerdem reich an Vitamin K und wurde daher zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt. Wenn Sie einheimische Pflanzen als Heilkräuter verwenden, sollten Sie diese niemals aus Gebieten sammeln, die möglicherweise mit gefährlichen Herbiziden oder Pestiziden behandelt wurden. Die sicherste Option für die Verwendung als Heilpflanze ist es, die Carolina-Geranie in Ihrem eigenen Garten oder in einem Topf anzubauen und sicherzustellen, dass sie keinen Chemikalien ausgesetzt ist. Die Carolina-Geranie lässt sich leicht aus Samen ziehen, benötigt jedoch trockenen, groben Boden an einem halbschattigen Standort. Auf fruchtbaren, nährstoffreichen Böden oder in feuchten Gebieten wächst sie nicht gut. Die Pflege der Carolina-Storchschnabel ist einfach, vorausgesetzt, Sie pflegen die Pflanzen nicht zu intensiv. Am besten lässt man sie in Ruhe, damit sie an Standorten wachsen können, an denen nur sehr wenige andere Pflanzen wachsen.




