Verfaulende Kriechphlox-Pflanzen: Bekämpfung von Schwarzfäule bei Kriechphlox

Schwarzfäule bei Kriechphlox ist ein großes Problem für Gewächshauspflanzen, aber diese zerstörerische Pilzkrankheit kann auch Pflanzen im Garten befallen. Stark befallene Pflanzen sterben oft ab, weil die Wurzeln keine Nährstoffe und kein Wasser mehr aufnehmen können. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend für die Bekämpfung der Krankheit. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was Sie bei Schwarzfäule an Kriechendem Phlox tun können.

Symptome von Schwarzfäule an Kriechendem Phlox

Kriechender Phlox mit Schwarzfäule kann zunächst so aussehen, als ob den Pflanzen Dünger fehlt. Bei leichten Infektionen sind ältere Blätter oft gelblich-grün, während jüngere Blätter eine rötliche Färbung annehmen können. Mit fortschreitender Krankheit rollen sich die unteren Blätter nach unten. Die Wurzeln der verrottenden Kriechphlox-Pflanzen weisen hellbraune Flecken auf, und an den Stängeln bilden sich Läsionen. Schließlich schrumpfen die Wurzeln und verfärben sich braun oder schwarz.

Ursachen für Schwarzfäule bei Kriechphlox

Schwarzfäule tritt bevorzugt bei feuchtem Wetter und kühlen Temperaturen zwischen 12 und 16 °C (55 und 61 °F) auf. Bei Temperaturen von 22 °C (72 °F) und darüber tritt die Krankheit seltener auf. Schwarzfäule bei Kriechphlox verbreitet sich über den Boden und durch Regen oder Sprinkleranlagen über wassergebundene Sporen. Übermäßige Bewässerung trägt zu diesem Problem bei. Pflanzen, die in alkalischem Boden wachsen, sind ebenfalls anfälliger für Schwarzfäule. In Gewächshäusern verbreiten Pilzmücken die Krankheit besonders effizient.

Behandlung von Kriechendem Phlox mit Schwarzfäule

Die Behandlung von Kriechendem Phlox mit Schwarzfäule ist schwierig, da die Sporen lange Zeit im Boden, auf Gartengeräten und in infizierten Töpfen überleben. Durch sorgfältige Überwachung und aufmerksame Pflege lassen sich die Schäden jedoch begrenzen. Hier sind einige hilfreiche Tipps: Entfernen Sie erkrankte Pflanzen oder Pflanzenteile sofort, um die Ausbreitung der Krankheit zu begrenzen. Entsorgen Sie infiziertes Pflanzenmaterial in verschlossenen Beuteln oder durch Verbrennen. Vermeiden Sie übermäßiges Gießen. Am besten bewässern Sie morgens, da das Laub dann Zeit hat zu trocknen, bevor die Temperaturen am Abend sinken. Düngen Sie regelmäßig, aber überdüngen Sie die Pflanzen nicht. Üppiger Neuaustrieb kann anfälliger für Schwarzfäule sein. Dünnen Sie die Pflanzen nach Bedarf aus, um eine Überfüllung zu vermeiden. Halten Sie den Boden leicht sauer, da Schwarzfäule unter neutralen oder alkalischen Bedingungen gedeiht. Testen Sie zunächst Ihren Boden, um festzustellen, wie viel Anpassung erforderlich ist. Tests sind in den meisten Gartencentern erhältlich. Auch Ihre örtliche Beratungsstelle kann Sie zum pH-Wert des Bodens beraten. Wenn Sie Kriechphlox in einem Gewächshaus anbauen, achten Sie darauf, den Anbaubereich und das gesamte Gewächshaus so sauber wie möglich zu halten. Verwenden Sie Tabletts oder Töpfe für Phlox oder andere anfällige Pflanzen nicht wieder. Viele Zierpflanzen sind anfällig für Schwarzfäule, darunter:

  • Begonie
  • Stiefmütterchen
  • Impatiens
  • Fuchsie
  • Verbena
  • Löwenmäulchen
  • Vinca
  • Heuchera
  • Blutendes Herz
  • Gaillardia

Fungizide können bei regelmäßiger Anwendung wirksam sein, jedoch nur, wenn sie bei den ersten Anzeichen der Erkrankung eingesetzt werden. Wenn die Wetterbedingungen für Schwarzfäule günstig sind, sollte eine Behandlung mit Fungiziden in Betracht gezogen werden, bevor Symptome auftreten.

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