
Die Pfeifenblume, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einer Pfeife so genannt wird, ist eine kräftige Kletterpflanze. Obwohl sie im Garten viele nützliche Verwendungszwecke hat, stellt sich die Frage, ob die Pfeifenblume Schmetterlingen schadet. Es hat sich herausgestellt, dass die Giftigkeit der Pfeifenblume für Schmetterlinge von der Sorte abhängt. Die meisten Aristolochia-Arten und Schmetterlinge vertragen sich gut, bei der Riesen-Pfeifenblume sieht das jedoch ganz anders aus.
Über Aristolochia und Schmetterlinge
Die Pfeifenblume (Aristolochia macrophylla) ist eine Kletterpflanze, die im Osten Nordamerikas heimisch ist und in den USDA-Klimazonen 4 bis 8 gedeiht. Es gibt eine Reihe anderer Aristolochia-Arten, von denen die meisten als Hauptnahrungsquelle für den Pfeifenblumen-Schwalbenschwanzschmetterling begehrt sind. Es scheint, dass die Aristolochiasäuren dieser Pflanzen als Futterstimulans dienen und gleichzeitig einen Lebensraum für Eier mit einer Futterquelle für die daraus schlüpfenden Larven bieten.
Die Aristolochiasäure ist für die Schmetterlinge giftig, wirkt aber im Allgemeinen eher als Abschreckungsmittel für Raubtiere. Wenn die Schmetterlinge das Gift aufnehmen, werden sie für potenzielle Raubtiere giftig. Die Schwere der Giftigkeit der Pfeifenblume variiert je nach Sorte.
Ist die Pfeifenblume schädlich für Schmetterlinge?
Leider unterscheidet der Pfeifenblümchenfalter nicht zwischen den verschiedenen Arten der Pfeifenblume. Eine Art, die Riesenpfeifenblume (Artistolochia gigantea), ist eine tropische Kletterpflanze, die für Pfeifenblumen-Schwalbenschwänze zu giftig ist. Viele Gärtner entscheiden sich aufgrund ihrer auffälligen Blüten für diese bestimmte Art, doch dies ist ein Fehler, wenn es darum geht, Schmetterlingen Nahrung und Lebensraum zu bieten.
Die Riesen-Pfeifenblume lockt Pfeifenwinde-Schwalbenschwänze dazu, ihre Eier auf der Pflanze abzulegen. Die Larven schlüpfen zwar, doch sobald sie beginnen, sich vom Laub zu ernähren, sterben sie kurz darauf.
Wenn Sie daran interessiert sind, Schmetterlinge zu beherbergen, sollten Sie sich für eine andere Sorte der Pfeifenpflanze entscheiden. Die Blüten sind vielleicht nicht so extravagant, aber Sie leisten damit einen Beitrag zum Schutz der immer seltener werdenden Schmetterlingsarten auf unserem Planeten.




