
Mögen Sie exotische Früchte? Dann sollten Sie vielleicht einen Sapodillabaum (Manilkara zapota) pflanzen. Wenn Sie den Sapodillabaum wie empfohlen pflegen, werden Sie schon bald von seinen gesunden, leckeren Früchten profitieren können. Erfahren Sie mehr darüber, wie man einen Sapodillabaum züchtet.
Was ist eine Sapodillafrucht?
Die Antwort auf die Frage „Was ist eine Sapodillafrucht?“ lautet ganz einfach: eine köstliche tropische Frucht, die zu den Mangos, Bananen und Jackfrüchten zählt. Die Sapodilla hat mehrere Namen, darunter Chico, Chico Sapote, Sapota, Zapote Chico, Zapotillo, Chicle, Sapodilla-Pflaume und Naseberry. Vielleicht kennen Sie den Namen „Chicle”, der sich auf den Latex bezieht, der von der Sapodilla-Frucht abgesondert wird und als Kaugummibasis verwendet wird. Der Anbau von Sapodillas soll seinen Ursprung auf der Halbinsel Yucatan und in den angrenzenden südlichen Regionen Mexikos, Belize und im Nordosten Guatemalas haben. Von dort aus wurde sie in die tropischen Regionen Amerikas, Westindien und den Süden Floridas eingeführt und dort angebaut.
Informationen zum Anbau von Sapodillas
Pflege von Sapodilla-Bäumen
Um einen Sapodilla-Baum zu züchten, erfolgt die Vermehrung meist über Samen, die jahrelang keimfähig bleiben, obwohl einige kommerzielle Züchter auch Pfropfen und andere Verfahren anwenden. Nach der Keimung ist etwas Geduld erforderlich, da es fünf bis acht Jahre dauert, bis ein Sapodilla-Baum das Alter erreicht, in dem er Früchte trägt. Wie bereits erwähnt, ist der Obstbaum gegenüber den meisten Bedingungen tolerant, bevorzugt jedoch einen sonnigen, warmen und frostfreien Standort in fast jeder Art von Boden mit guter Drainage. Zur zusätzlichen Pflege von Sapodilla-Bäumen wird empfohlen, die jungen Bäume alle zwei bis drei Monate mit ¼ Pfund (113 g) Dünger mit 8 % Stickstoff, 2-4 % Phosphorsäure und 6-8 % Kalium zu düngen und die Menge schrittweise auf 1 Pfund (453 g) zu erhöhen. Nach dem ersten Jahr reichen zwei bis drei Anwendungen pro Jahr aus. Sapodilla-Bäume sind nicht nur tolerant gegenüber Trockenheit, sondern vertragen auch salzhaltige Böden. Sie müssen nur sehr wenig beschnitten werden und sind weitgehend resistent gegen Schädlinge. Solange der Sapodilla-Baum vor Frost geschützt wird und man viel Geduld mit diesem langsam wachsenden Baum hat, wird man von diesem toleranten Exemplar mit schmackhaften Früchten belohnt.




