Geranienstecklingsfäule – Was verursacht Fäule an Geranienstecklingen?

Geranien sind weit verbreitete Blütenpflanzen, die wegen ihrer langlebigen, leuchtenden Blüten angebaut werden. Sie sind relativ einfach zu züchten, neigen jedoch zu bestimmten Krankheiten, darunter auch die Geranienstecklingsfäule. Verfaulte Geranienstecklinge werden durch bestimmte Bedingungen begünstigt. Um Krankheiten zu bekämpfen, ist es wichtig, diese Bedingungen sowie die Symptome der Fäule an Geranienstecklingen zu kennen.

Was ist Geranienstecklingsfäule?

Verfaulte Geranienstecklinge sind das Ergebnis von bakteriellen und/oder pilzlichen Geranienstecklingskrankheiten. Stammfäule wird in der Regel durch Bakterien verursacht, während Wurzelfäule das Ergebnis einer Pilzinfektion ist.

Symptome von Fäulnis an Geranienstecklingen

Bakterielle Stängelfäule an Geranienstecklingen führt zu schwarzen, geschwächten Stängeln, die schließlich welken und absterben. Geranienstecklinge faulen als Folge eines Pilzbefalls der Wurzeln, wodurch diese verfaulen und die Pflanze absterben.

Wie man Schnittgeranienkrankheiten bekämpft

Geranien, die durch Stecklinge vermehrt werden, sind anfällig für eine Reihe von bodenbürtigen Organismen. Es ist äußerst wichtig, die Pflanzen richtig zu behandeln, um Infektionen mit Schnittgeranienkrankheiten zu verhindern.

Ausgezeichnete Hygienemaßnahmen sind der Schlüssel zur Vorbeugung von Infektionen mit Schnittgeranienkrankheiten. Waschen Sie sich vor dem Umgang mit den Pflanzen die Hände, um die Ausbreitung von Bakterien und Pilzen zu verhindern. Desinfizieren Sie außerdem Ihre Werkzeuge mit einer Lösung aus 1 Teil Bleichmittel und 9 Teilen Wasser.

Behandeln Sie den abgeschnittenen Stiel vor dem Einpflanzen der Stecklinge mit einem Fungizid, um das Risiko von Fäulnis zu verringern. Lassen Sie die Stecklinge außerdem vor dem Einpflanzen trocknen, um das Risiko von Krankheiten zu verringern. Legen Sie die Stecklinge für einige Stunden auf feuchten Sand im Schatten, damit die Schnittwunde verheilen kann.

Gießen Sie die Geranienpflanzen so, dass die Erde feucht, aber niemals durchnässt ist, da dies Krankheiten bei Geranienstecklingen begünstigt. Verfaulte Geranienstecklinge treten eher auf, wenn die Töpfe, in denen sie stehen, nicht ausreichend drainiert sind. Vermeiden Sie es, das Laub beim Gießen nass zu machen.

Achten Sie auf Insektenbefall an den Pflanzen, da Insekten Krankheiten von Pflanze zu Pflanze übertragen können. Entfernen Sie die Insekten entweder von Hand oder behandeln Sie sie mit einer insektiziden Seife oder einem für das jeweilige Insekt empfohlenen Pestizid.

Wenn eine Pflanze Anzeichen von Fäulnis an den Geranienstecklingen aufweist, entsorgen Sie sie sofort. Kompostieren Sie sie nicht, da der kranke Organismus während der Kompostierung überleben kann.

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