Behandlung von Netzflecken bei Gerste: Wie man Netzflecken bei Gerstenpflanzen verhindert

Ob als Getreidepflanze, für den Gebrauch durch Hobbybrauer oder als Deckfrucht – der Anbau von Gerste im Garten oder auf der Wiese kann aus mehreren Gründen vorteilhaft sein. Landwirte, die den Boden verbessern und ungenutzte Flächen auf Höfen und Feldern zurückgewinnen möchten, können Gerste anbauen, um Unkraut zu unterdrücken und die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen. Unabhängig von den Gründen für den Anbau kann ein sehr häufiges Problem bei Gerste, die sogenannte Gersten-Netzfleckenkrankheit, eine große Frustration darstellen und sogar zu Ernteausfällen für die Landwirte führen. Glücklicherweise kann die Anwendung einiger einfacher Gartenpraktiken dazu beitragen, das Auftreten dieser Pilzkrankheit zu reduzieren.

Was ist die Netzfleckenkrankheit bei Gerste?

Die Netzfleckenkrankheit der Gerste wird durch einen Pilz namens Helminthosporium teres syn. Pyrenophora teres verursacht. Sie tritt vor allem bei Wildgerste und anderen verwandten domestizierten Sorten auf und schädigt die Blätter und in schweren Fällen auch die Samen der Pflanzen, was zur Ausbreitung der Krankheit und möglicherweise zu Ertragseinbußen führt. Erste Anzeichen der Netzfleckenkrankheit zeigen sich in Form von grünen oder braunen Flecken auf den Blättern der Gerstenpflanzen. Mit fortschreitender Pilzkrankheit der Pflanzen beginnen die Flecken sich zu verdunkeln, zu verlängern und zu vergrößern. Eine Gelbfärbung um die dunklen Flecken herum deutet auf ein weiteres Fortschreiten der Krankheit hin. Schließlich können sich die dunklen Flecken über die gesamten Blätter ausbreiten, bis diese absterben und von der Pflanze abfallen. Netzfleckenkrankheit kann sich auch negativ auf die Bildung und Qualität der Samen innerhalb der Gerstenernte auswirken.

Wie man die Netzfleckenkrankheit bei Gerste stoppt

Es mag zwar zu spät sein, bereits mit dieser Pilzkrankheit befallene Pflanzen zu behandeln, doch die beste Bekämpfungsmethode ist die Vorbeugung. Der Pilz, der Netzflecken auf Gerste verursacht, ist bei milden Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit am aktivsten. Aus diesem Grund kann es für Landwirte von Vorteil sein, spät zu säen, um eine Infektion im Herbst und Frühjahr zu vermeiden. Landwirte können auch hoffen, nachfolgende Infektionen mit Gersten-Netzflecken im Garten zu vermeiden, indem sie einen jährlichen Fruchtwechsel einhalten. Darüber hinaus sollten Gärtner darauf achten, alle infizierten Gerstenpflanzenreste sowie alle freiwillig wachsenden Pflanzen aus dem Anbaugebiet zu entfernen. Dies ist unerlässlich, da die Pilzsporen sehr wahrscheinlich in den Pflanzenresten überwintern.

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