Bekämpfung von Winden: Wie man Winden-Unkraut vernichtet

Windenunkräuter im Garten können aufgrund ihrer schnellen Ausbreitung und ihrer Fähigkeit, Gartenflächen zu überwuchern, als Feind angesehen werden. Alternativ können Sie diese Anspannung loslassen und sich ganz dem Zen hingeben, indem Sie die sich windenden Ranken und die schönen zarten Blüten bewundern. Die meisten Gärtner möchten wissen, wie man Windenunkraut bekämpft, aber wenn Sie einen großen Garten oder ein wildes Stück Land haben, ist die Winde eine ausgezeichnete pflegeleichte Pflanze, die lange hält und im Frühling und Sommer schöne Blüten hervorbringt. In gepflegten Gärten ist die Bekämpfung von Windenunkraut jedoch unerlässlich, um zu verhindern, dass die Pflanze die Oberhand gewinnt.

Winde vs. Winden

Die Winde gehört zu einer Familie einzigartiger und zäher Pflanzen namens Ipomoea. Sie ist sehr eng mit den Convolvulus- oder Windenpflanzen verwandt, die mehrjährig sind. Die Winde ist eine einjährige Pflanze, sät sich aber so erfolgreich selbst aus, dass man das gar nicht bemerkt. Winden wachsen aus Rhizomen, also unterirdischen Speicherstrukturen, die die Ausbreitung des Unkrauts fördern. Sie sind winterharte und zähe, opportunistische Unkräuter, die sich in Rissen und Spalten festsetzen und fast unmöglich zu entfernen sind. Viele Gärtner stufen die Winde als eine Pflanzenart ein. Im Gegensatz dazu lassen ihre unterschiedliche Taxonomie und ihre Wachstumsmuster deutlich erkennen, dass es sich um zwei sehr unterschiedliche Pflanzen mit ähnlichen Blüten handelt.

Informationen zur Winde

Ein weiterer Unterschied zwischen Winde und Windengewächs ist die Verfügbarkeit der einjährigen Samen und der fehlende Zugang zu Windengewächs-Samen. Wer möchte schon ein Unkraut anbauen, das innerhalb eines Tages sichtbar wächst, sich über fast jede Oberfläche ausbreitet und nur mit Chemikalien bekämpft werden kann? Winde ist pflegeleichter und die Samen sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Die schlanken Stängel wachsen schnell und winden sich zur Stütze umeinander. Die Blüten sind trichterförmig, manchmal mit einem tieferen oder helleren Hals. Gartencenter führen die Pflanze in den Farben Rosa, Lavendel und Weiß. Der Name „Winde” leitet sich von der Gewohnheit der Blüten ab, sich bei den ersten Strahlen des Morgenlichts zu öffnen und sich zu schließen, wenn die volle Hitze und Sonne des Tages einsetzt. Winden in Gärten eignen sich gut als Bodendecker, natürliche Dekoration für Zäune und Barrieren und zur Verschönerung von kaputten Schuppen oder Scheunen, die Sie noch nicht entfernt haben. Seien Sie jedoch vorsichtig, wo Sie diese Kletterpflanze anpflanzen, da sie mit einer unglaublichen Geschwindigkeit wächst und sehr invasiv und schwer zu entfernen sein kann.

Wie man Winden bekämpft

Viele Gärtner sind verwirrt und bezeichnen Winden als Winden. Obwohl es sich um verschiedene Arten handelt, haben sie ähnliche hartnäckige Wuchsgewohnheiten und lassen sich nur schwer durch einfaches Ausreißen beseitigen. Die Bekämpfung von Winden ist eine mehrteilige Aufgabe. Herbizide vor dem Keimen wirken bei dieser Pflanze nicht, und das Ausreißen ist arbeitsintensiv und führt oft nur dazu, dass die Ranke abbricht, die dann sogar wieder austreiben kann. Die vollständige Entfernung der Pflanzen kann eine jahrelange, nervenaufreibende Aufgabe sein. Die Verwendung von dickem Mulch oder Unkrautvlies kann helfen, die Keimlinge im Frühjahr zu ersticken. Lassen Sie die Ranken nicht blühen und Samen bilden, um einige der Triebe im folgenden Frühjahr zu verhindern. Systemische und breitwirksame Herbizide zeigen eine gewisse Wirkung, aber Sie müssen sie früh in der Saison sprühen, wenn die Pflanzen noch jung sind. Das Auftragen auf die Blätter hilft, Abdrift und Schäden an umliegenden Pflanzen zu vermeiden. Sie müssen wachsam sein, nach neuen Pflanzen Ausschau halten und diese behandeln. Die Bekämpfung der Winde dauert mehrere Jahreszeiten, und hartnäckige Samen im Boden können noch Jahre später keimen. Die Winde kann eine Zierde für den Garten sein, aber auch eine echte Plage, also überlegen Sie es sich gut, bevor Sie diese wuchernde, farbenfrohe Kletterpflanze anpflanzen. Hinweis: Chemische Bekämpfungsmittel sollten nur als letztes Mittel eingesetzt werden, da biologische Methoden sicherer und wesentlich umweltfreundlicher sind.

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