
Die Schwarzfleckenkrankheit, manchmal auch als Schusslochkrankheit bezeichnet, ist ein Problem, das alle Steinobstbäume, einschließlich Kirschen, betrifft. Bei Kirschen ist sie nicht so schwerwiegend wie bei einigen anderen Obstbäumen, aber es ist dennoch am besten, sie zu vermeiden. Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie die Schwarzfleckenkrankheit und die Schusslochkrankheit bei Kirschbäumen bekämpfen können.
Was verursacht die schwarze Blattfleckenkrankheit bei Kirschen?
Die schwarze Blattfleckenkrankheit bei Kirschen ist eine Krankheit, die durch das Bakterium Xanthomonas arboricola var. pruni, manchmal auch als Xanthomonas pruni bezeichnet, verursacht wird. Sie befällt nur Steinobst und tritt am häufigsten bei Pflaumen, Nektarinen und Pfirsichen auf, aber es ist auch bekannt, dass sie Kirschbäume befällt.
Symptome der Schusslochkrankheit bei Kirschen
Kirschbäume, die von der schwarzen Blattfleckenkrankheit befallen sind, zeigen zunächst kleine, unregelmäßig geformte Flecken in blassgrüner oder gelber Farbe auf der Unterseite der Blätter. Diese Flecken breiten sich bald auf die Oberseite aus und verfärben sich dunkelbraun, dann schwarz. Schließlich fällt der befallene Bereich ab, was der Krankheit den Namen „Schusslochkrankheit” eingebracht hat. Um das Loch herum kann noch ein Ring aus betroffenem Gewebe zu sehen sein. Oft gruppieren sich diese Flecken um die Blattspitze. Wenn die Symptome schwerwiegend werden, fällt das gesamte Blatt vom Baum ab. Auch an den Stämmen können Krebsgeschwüre entstehen. Wenn der Baum zu Beginn der Vegetationsperiode infiziert wird, können die Früchte seltsame, verformte Formen annehmen.
Verhindern von Schwarzfleckigkeit bei Kirschbäumen
Auch wenn die Symptome schlimm klingen mögen, ist die Kirschbaumkrankheit keine sehr ernsthafte Krankheit. Das ist eine gute Nachricht, denn es gibt noch keine wirksamen chemischen oder antibakteriellen Bekämpfungsmittel. Die beste Vorbeugungsmethode ist, Bäume zu pflanzen, die gegen das Bakterium resistent sind. Es ist auch eine gute Idee, Ihre Kirschbäume gut zu düngen und zu bewässern, da ein gestresster Baum immer anfälliger für Krankheiten ist. Selbst wenn Sie Anzeichen einer Infektion feststellen, ist das noch lange nicht das Ende der Welt.




