
Wenn es um Gartenarbeit geht, stellt sich immer die Frage, welche Methode besser ist – biologischer oder nicht-biologischer Gartenbau. Natürlich bevorzuge ich persönlich den biologischen Gartenbau, aber jede Gartenbaumethode hat ihre Vor- und Nachteile. Deshalb gilt: „Du sollst nicht urteilen.“ Denken Sie daran, jedem das Seine. Da jeder Gärtner und jeder Gartenstil anders ist, sollten Sie sich nicht darum kümmern, was andere denken oder sagen, sondern darauf achten, was Sie als Gärtner für sich und Ihren Garten für das Beste halten.
Häufige Probleme beim nicht-biologischen Gärtnern
Um es ganz offen zu sagen: Der einzige wirkliche Unterschied zwischen diesen beiden Gartenmethoden besteht darin, wie Dünger, Schädlingsbekämpfung und Mulch im Garten eingesetzt werden. Ansonsten sind sie im Grunde genommen gleich.
Dünger
Bei Düngemitteln scheinen biologische Ansätze bei Obst und Gemüse besser zu funktionieren, nicht nur, weil sie den besten Geschmack liefern, sondern auch aus dem einfachen Grund, dass Menschen (und Wildtiere) sie verzehren, was biologische Produkte zu einer gesünderen Option macht. Auf der anderen Seite können nicht-biologische Methoden im Ziergarten für ein optimales Wachstum sorgen, da diese synthetischen Düngemittel in kürzester Zeit die höchste Nährstoffkonzentration bieten. Nicht-biologische Düngemittel werden oft direkt auf die Pflanzen gesprüht oder in den Boden eingebracht. Leider können einige dieser Düngemittel die Tierwelt gefährden.
Wussten Sie, dass über 40 Prozent der am häufigsten verwendeten Rasen- und Gartenpestizide in anderen Ländern verboten sind? Dennoch werden in den Vereinigten Staaten jedes Jahr fast 90 Millionen Pfund (41.000 Tonnen) dieser Pestizide auf Rasenflächen und in Gärten ausgebracht. Tatsächlich werden diese nicht-biologischen Pestizide von Hobbygärtnern häufiger verwendet als von allen anderen. Zu den biologischen Ansätzen im Umgang mit Pestiziden gehören die Auswahl schädlingsresistenter Pflanzen, die Verwendung von Netzen oder einfach das Absammeln von Insekten von Hand, was leider sehr zeitaufwändig sein kann. Die Zulassung nützlicher Insekten im Garten trägt ebenfalls zur Linderung von Schädlingsproblemen bei. Dennoch gelten nicht-biologische Methoden nach wie vor als die schnellste und einfachste Alternative zur Schädlingsbekämpfung. Allerdings gibt es auch Nachteile. Der Einsatz von Chemikalien kann teuer und umweltschädlich sein, ganz zu schweigen von den schädlichen Auswirkungen auf nützliche Insekten und Wildtiere sowie Haustiere.




