
Wer wünscht sich nicht einen üppigen, grünen Rasen? Mit dem für Ihre Region am besten geeigneten Gras und der richtigen Pflege können Sie den grünsten Rasen in Ihrer Nachbarschaft haben.
Es gibt viele Arten von Rasengräsern, und je nach Standort sind einige besser geeignet als andere. Es ist immer am besten, herauszufinden, welche Arten und deren Sorten und Hybriden für Ihre Region gut geeignet sind. Nachhaltiger Rasen ist wichtig, damit Sie sich weniger um Ihren grünen Rasen kümmern müssen, und diese Grasarten unterstützen auch Ihr lokales Ökosystem.
Einige Grasarten eignen sich besser für Schatten oder Sonne, andere wiederum gedeihen besser in feuchten oder trockenen Gebieten. Hier sind einige allgemeine Richtlinien für den Anfang.
Welches ist das beste Gras für meinen Rasen?
Das beste Gras für Ihren Rasen ist dasjenige, das für die Menge an Sonnenlicht und Wasser geeignet ist, die Ihr Rasen erhält. Grassorten gedeihen gut in voller Sonne, Halbschatten oder Schatten. Sie müssen auch die für Ihre Region typische Niederschlagsmenge berücksichtigen. Wenn der Boden oft durchnässt ist, muss dies berücksichtigt werden. Ebenso ist es ein Problem, wenn Ihre Region wüstenähnlich ist. Die meisten Grasarten benötigen mäßige Feuchtigkeit. Hitze und Feuchtigkeitsmangel können dazu führen, dass einige Grasarten, wie z. B. Wiesenrispengras, in eine Ruhephase übergehen.
Ein grüner, üppiger Rasen erfordert auch die richtige Pflege wie Rasenmähen, Düngen und Bewässern, unabhängig davon, für welche Grasart Sie sich entscheiden.
Warmjahreszeitgräser

Warmjahreszeitgräser sind Gräser, die im Winter ruhen und braun sind und im Frühjahr nur langsam grün werden.
- Gewöhnliches Bermudagras (Cynodon dactylon) – Es verbreitet sich durch Ausläufer und Rhizome. Bermudagras breitet sich schnell aus und dringt manchmal in Blumenbeete ein; es gedeiht in der Sonne, verträgt Trockenheit und bringt bei häufigem, niedrigem Mähen und Düngen die besten Ergebnisse. Es ist nicht für schattige Standorte geeignet.
- Zoysia-Gras (Zoysia japonica) – Es verbreitet sich durch Ausläufer und Rhizome. Es gedeiht gut in voller Sonne oder leichtem Schatten. Zoysia-Gras ist strapazierfähig und bildet einen dichten Rasen. Es kann zu einer Ansammlung von Rasenfilz kommen.
- St. Augustine-Gras (Stenotaphrum secundatum) – Es wächst schnell, bildet Ausläufer und kann bei richtiger Pflege einen dichten, üppigen Rasen bilden. St. Augustine Gras ist schatten- und salztolerant, aber nicht sehr kältetolerant.
- Centipede Gras (Eremochloa ophiuroides) – Centipede Gras ist stolonifer und langsam wachsend, gut geeignet für einen vielseitigen, pflegeleichten Rasen. Es gedeiht am besten in voller Sonne bis Halbschatten. Es verträgt keine Trockenheit, starken Schatten, verdichteten Boden oder starken Verkehr.
- Bentgras (Agrostis spp.) – Koloniales Bentgras eignet sich gut für Küstenregionen mit kühlem, feuchtem Klima. Es hat eine geringe Toleranz gegenüber Hitze, Salzgehalt, starker Beanspruchung und Trockenheit.
Kühle Saisongräser

Kühle Saisongräser bleiben während des größten Teils des Winters, Frühlings und Herbstes grün. Im Sommer können sie unter Hitzestress leiden.
- Rohrschwingel (Festuca arundinacea) – Ein büscheliges Gras, das sich gut für sonnige oder leicht schattige Standorte eignet. Die Rohrschwingel ist hitze- und krankheitsresistent. Sie kann sich nicht ausbreiten, daher müssen kahle Stellen neu eingesät werden.
- Feinschwingel (Festuca spp.) – Feinschwingel wächst in Büscheln oder kriechend und hat feine, schmale Blätter. Sie ist strapazierfähig und wächst dicht im Schatten. Oft wird sie mit anderen Gräsern gemischt. In heißen, sonnigen Gebieten möglicherweise nicht beständig.
- Wiesenrispengras (Poa pratensis) – Vermehrt sich durch unterirdische Ausläufer in sonnigen bis leicht schattigen Lagen. Heißes, trockenes Wetter kann bei Wiesenrispengras eine Ruhephase auslösen. Wird oft mit mehrjährigem Weidelgras gemischt, um einen krankheitsresistenten Rasen mit guter Farbe und ganzjährigem Wachstum zu erhalten. Wird auch mit Rohrschwingel oder Feinschwingel gemischt.
- Englisches Raygras (Lolium spp.) – Verwenden Sie englisches Raygras für sonnige oder halbschattige Standorte bei kühlen Temperaturen. Es wächst büschelig, sodass offene Flächen nachgesät werden müssen.
Innerhalb der Grasarten gibt es Sorten, Varietäten und Hybriden mit spezifischen Eigenschaften, zu denen Krankheitsresistenz, Farbverstärkung, Dichte und Verschleißfestigkeit gehören können.
Die besten Grasarten für unterschiedliche Anforderungen
- Sonne – Bei viel Sonneneinstrahlung werden häufig Zoysia-Gras, Bermuda-Gras oder Tausendfüßler-Gras empfohlen.
- Schatten – In kühlen Gegenden sollten Sie in schattigen Bereichen hohe oder feine Schwingel- oder Weidelgräser pflanzen. Bei Warmjahresgräsern bieten Zoysia-Gras und St. Augustine-Gras eine gewisse Schattenverträglichkeit.
- Trockene Bereiche – Für trockene, sonnige Bereiche empfiehlt sich ein widerstandsfähiges Gras wie Bermudagras.
- Feuchte Bereiche – Zu den Gräsern, die feuchte Bereiche vertragen, gehören Wiesenrispengras, Weidelgras und Schwingel.




