Kuhdung-Dünger: Erfahren Sie mehr über die Vorteile von Kuhdung-Kompost

Die Verwendung von Rindergülle oder Kuhdung im Garten ist in vielen ländlichen Gebieten eine beliebte Praxis. Diese Art von Dünger ist nicht so stickstoffreich wie viele andere Arten; jedoch kann der hohe Ammoniakgehalt Pflanzen verbrennen, wenn der frische Dünger direkt ausgebracht wird. Kompostierter Kuhdung hingegen kann dem Garten zahlreiche Vorteile bieten.

Woraus besteht Kuhdung?

Rindergülle besteht im Wesentlichen aus verdautem Gras und Getreide. Kuhdung ist reich an organischen Stoffen und Nährstoffen. Er enthält etwa 3 Prozent Stickstoff, 2 Prozent Phosphor und 1 Prozent Kalium (3-2-1 NPK). Darüber hinaus enthält Kuhdung einen hohen Anteil an Ammoniak und potenziell gefährlichen Krankheitserregern. Aus diesem Grund wird in der Regel empfohlen, ihn vor der Verwendung als Kuhdünger zu reifen oder zu kompostieren.

Vorteile von Kuhdungkompost

Die Kompostierung von Kuhdung hat mehrere Vorteile. Neben der Beseitigung von schädlichem Ammoniakgas und Krankheitserregern (wie E. coli) sowie Unkrautsamen versorgt kompostierter Kuhdung Ihren Boden mit reichlich organischem Material. Durch das Einmischen dieses Komposts in den Boden können Sie dessen Feuchtigkeitsspeicherkapazität verbessern. Dadurch müssen Sie weniger häufig gießen, da die Wurzeln der Pflanzen das zusätzliche Wasser und die Nährstoffe bei Bedarf nutzen können. Außerdem verbessert er die Belüftung und hilft, verdichtete Böden aufzulockern. Kompostierter Kuhdung enthält auch nützliche Bakterien, die Nährstoffe in leicht verfügbare Formen umwandeln, sodass sie langsam freigesetzt werden können, ohne die empfindlichen Pflanzenwurzeln zu verbrennen. Die Kompostierung von Kuhdung produziert außerdem etwa ein Drittel weniger Treibhausgase und ist somit umweltfreundlich.

Kompostierung von Kuhdung

Kompostierter Kuhdung ist ein hervorragender Dünger für Gartenpflanzen. Wenn er zu Kompost verarbeitet und Pflanzen und Gemüse zugeführt wird, wird Kuhdung zu einem nährstoffreichen Dünger. Er kann in den Boden eingearbeitet oder als Oberflächenstreuung verwendet werden. Die meisten Kompostbehälter oder -haufen befinden sich in unmittelbarer Nähe des Gartens. Schwerer Mist, wie z. B. Kuhmist, sollte zusätzlich zu den üblichen organischen Substanzen aus pflanzlichen Stoffen, Gartenabfällen usw. mit leichteren Materialien wie Stroh oder Heu gemischt werden. Es können auch kleine Mengen Kalk oder Asche hinzugefügt werden. Ein wichtiger Aspekt bei der Kompostierung von Kuhmist ist die Größe Ihres Haufens. Ist er zu klein, erzeugt er nicht genug Wärme, die für den Kompostierungsprozess unerlässlich ist. Ist er jedoch zu groß, bekommt der Haufen möglicherweise nicht genug Luft. Daher ist es notwendig, den Haufen regelmäßig umzusetzen. Kompostierter Rindermist fügt dem Boden erhebliche Mengen an organischem Material hinzu. Durch die Zugabe von Kuhmistdünger können Sie die allgemeine Gesundheit Ihres Bodens verbessern und gesunde, kräftige Pflanzen produzieren.

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