
Vögel zu beobachten ist für viele Hobbygärtner ein schönes Hobby. Ganz gleich, ob Sie seltene Arten anlocken möchten oder einfach nur gerne den Vogelfutterplatz beobachten – es kann sowohl lohnend als auch lehrreich sein, gefiederte Freunde in den Garten zu locken. Wie bei jedem Vorhaben gibt es auch hier einige Tipps und Tricks, die Ihnen dabei helfen können, zu bestimmen, wie viele und welche Vogelarten Ihren Garten besuchen werden. Zu den häufigsten und am einfachsten anzulockenden Vögeln gehören Rotkehlchen.
Wie man Rotkehlchen anlockt
Mit einigen wichtigen Informationen ist es relativ einfach, Rotkehlchen in den Garten zu locken. Diese Vögel sind in fast ganz Nordamerika verbreitet, sodass sie für viele Menschen leicht zu identifizieren sind. Auch wenn Rotkehlchen in Ihrem Garten für einige Gemüsegärtner zunächst Anlass zur Sorge sein mögen, ist es wichtig zu wissen, dass diese Vögel wahrscheinlich keinen oder nur geringen Schaden anrichten.
Was fressen Rotkehlchen?
Im Gegensatz zu vielen anderen Vögeln fressen Rotkehlchen keine Samen. Tatsächlich werden Sie diese Vögel höchstwahrscheinlich dabei beobachten können, wie sie auf der Suche nach Würmern und Larven im Boden wühlen. Neben diesen Wirbellosen ist bekannt, dass Rotkehlchen auch wilde Früchte wie Maulbeeren und Brombeeren fressen. Wenn Sie diese Pflanzen in Ihrem Garten anpflanzen, können Sie Rotkehlchen dazu animieren, häufiger zu Besuch zu kommen.
Rotkehlchen tummeln sich viel häufiger in Pfützen als andere Vogelarten. Vogelbäder sind eine gute Möglichkeit, Rotkehlchen anzulocken, da sie eine konstante Wasserquelle zum Trinken und Baden bieten. Bäder mit kleinen Springbrunnen sind für diese Vögel besonders attraktiv.
Welche Pflanzen ziehen Rotkehlchen an?
Neben essbaren Beeren und Früchten benötigen Rotkehlchen auch Zugang zu Pflanzen, die ihnen Unterschlupf und Schutz bieten. Obwohl diese Vögel dafür bekannt sind, an vielen verschiedenen Orten zu nisten, bieten höhere Bäume während der Brutzeit noch mehr Möglichkeiten.
Wenn Sie an Ihrem Standort keine Bäume pflanzen können, sind Nistvorsprünge (speziell für Rotkehlchen) eine weitere gute Möglichkeit, den Nistprozess zu beobachten. Denken Sie daran, die Nester der Rotkehlchen niemals zu stören. Rotkehlchen können sehr beschützerisch und territorial gegenüber ihren Nestern sein. Am besten platzieren Sie Nistvorsprünge an Orten, an denen sie nicht gestört werden.
Über das Nisten hinaus brauchen Rotkehlchen Schutz vor schlechtem Wetter und vor Raubtieren. In Regionen, in denen die Vögel überwintern, sind immergrüne Bäume und Sträucher äußerst wertvoll, um sie vor Wind, Kälte und sogar Schnee zu schützen. Pflanzen mit dichtem, üppigem Laub helfen auch, Angriffe von Katzen aus der Nachbarschaft und fliegenden Raubtieren abzuwehren.




