
Wenn Sie Blaubeeren nur in Körben im Supermarkt sehen, kennen Sie möglicherweise nicht die verschiedenen Blaubeersorten. Wenn Sie sich entscheiden, Blaubeeren anzubauen, sind die Unterschiede zwischen Lowbush- und Highbush-Blaubeersorten wichtig. Welche verschiedenen Blaubeersorten gibt es? Was sind Highbush- und Lowbush-Blaubeeren? Lesen Sie weiter, um mehr über Hochbusch- und Niederbusch-Blaubeeren zu erfahren.
Verschiedene Arten von Blaubeersträuchern
Blaubeeren sind eine gute Wahl für Gärtner, da sie sowohl eine köstliche Frucht als auch einen attraktiven Zierstrauch darstellen. Die Beeren sind leicht anzubauen und zu pflücken. Blaubeeren können direkt vom Strauch gegessen oder zum Kochen verwendet werden. Ihr hoher Gehalt an Antioxidantien macht sie zu einer sehr gesunden Leckerei. Sie müssen die Sorten auswählen, die für Ihren Garten, Ihre Ziele und Ihr Klima am besten geeignet sind. Im Handel sind in der Regel zwei Arten erhältlich: Hochbusch- und Niederbusch-Blaubeeren.
Hochbusch- und Niederbusch-Blaubeeren
Was sind Hochbusch- und Niederbusch-Blaubeeren? Es handelt sich um verschiedene Arten von Blaubeersträuchern, die jeweils ihre eigenen Sorten und Eigenschaften haben. Sie werden Lowbush- oder Highbush-Blaubeersorten finden, die für Sie geeignet sind.
Highbush-Blaubeeren
Betrachten wir zunächst die Hochbusch-Blaubeersorte. Es überrascht nicht, dass Hochbusch-Blaubeeren (Vaccinium corymbosum) groß sind. Einige Sorten werden so hoch, dass man zu ihnen aufschauen muss. Wenn Sie Niederbusch- und Hochbuschsorten vergleichen, denken Sie daran, dass Hochbuschbeeren größer sind als Niederbuschbeeren. Außerdem wachsen sie reichlicher. Hochbusch-Blaubeeren sind laubabwerfende, mehrjährige Sträucher. Im Frühjahr haben sie auffällige rote Blätter, die sich zu Blaugrün entwickeln. Im Herbst leuchten die Blätter in feurigen Farbtönen. Die Blüten sind weiß oder rosa und erscheinen in Büscheln an den Stielspitzen. Darauf folgen die Blaubeeren. Im Handel finden Sie zwei Sorten von Hochbuschpflanzen, die nördliche und die südliche Hochbuschform. Die nördliche Art wächst in Gebieten mit kalten Wintern, wie denen der USDA-Pflanzenhärtezonen 4 bis 7. Südliche Hochbusch-Blaubeeren mögen kein so kaltes Wetter. Sie gedeihen in einem mediterranen Klima und können in wärmeren Klimazonen bis zur USDA-Härtezone 10 wachsen. Südliche Sträucher benötigen keine Winterkälte.
Niedrigbusch-Blaubeeren
Die Niederbusch-Blaubeere (Vaccinium angustifolium) wird auch Wildblaubeere genannt. Sie ist in den kälteren Regionen des Landes, wie beispielsweise Neuengland, heimisch. Es handelt sich um winterharte Sträucher, die in den USDA-Klimazonen 3 bis 7 gedeihen. Niederbusch-Blaubeeren werden kniehoch oder kürzer. Mit zunehmender Reife breiten sie sich aus. Die Beeren sind klein und sehr süß. Versuchen Sie nicht, sie in wärmeren Klimazonen anzubauen, da die Früchte eine Winterkälte benötigen.
Niederbusch- und Hochbusch-Blaubeersorten
Zu den besten Niederbusch- und Hochbusch-Blaubeersorten, die häufig in Gärten angebaut werden, gehören:
- Nördliche Hochbusch-Sorten – Blueray, Jersey und Patriot
- Südliche Hochbusch-Sorten – Cape Fear, Gulf Coast, O’Neal und Blue Ridge
- Niedrige Sorten – Chippewa, Northblue und Polaris




