
Jerusalem-Kirschpflanzen (Solanum pseudocapsicum) werden auch als Weihnachtskirsche oder Winterkirsche bezeichnet. Der Name ist jedoch irreführend, da die Früchte keine Kirschen sind, sondern giftige Beeren, die nur so aussehen (oder wie Kirschtomaten), und die Pflanze nicht aus Jerusalem stammt, sondern möglicherweise einfach von jemandem in dieser Gegend gepflanzt wurde, der im Ausland war und Samen mitgebracht hat. Sie stammt eigentlich aus Südamerika. Die Jerusalem-Kirsche ist eine aufrecht wachsende, buschige, immergrüne Zimmerpflanze. Sie ist fast das ganze Jahr über in örtlichen Gärtnereien erhältlich und wird als winterfruchtende einjährige Pflanze geführt. Jerusalem-Kirschen haben dunkelgrüne, glänzende Blätter, die elliptisch und etwa 7,6 cm lang sind.
Fakten über die Jerusalem-Kirsche
Die Zimmerpflanze Jerusalem-Kirsche trägt weiße Blüten, die denen von Tomaten oder Paprika sehr ähnlich sehen. Tatsächlich gehört die Pflanze zur Familie der Nachtschattengewächse (Solonaceae), zu der nicht nur Tomaten und Paprika, sondern auch Kartoffeln, Auberginen und Tabak gehören. Den Blüten folgen langlebige, eiförmige Früchte in Rot, Gelb und Orange, die 1,25 bis 2 cm lang sind. Die leuchtend farbigen Früchte sind in der Tat der Grund für die Beliebtheit der Jerusalem-Kirsche, die in den trüben Wintermonaten, wenn man sich nach einem Farbtupfer sehnt, als Zimmerpflanze verkauft wird – am häufigsten zur Weihnachtszeit. Trotz ihrer fröhlichen Farben sind die Früchte der Jerusalem-Kirsche giftig und sollten außerhalb der Reichweite neugieriger Kinder und Haustiere aufbewahrt werden. Jeder Teil der Pflanze, der verschluckt wird, kann zu Vergiftungen und sogar zum Tod führen.




