
Es gibt kaum etwas Schöneres, als vor die Tür zu gehen und selbst frische Produkte zu ernten. Mit einem Gemüsegarten vor der Haustür haben Sie Lebensmittel immer griffbereit und können kontrollieren, welche Chemikalien gegebenenfalls mit Ihren Produkten in Kontakt kommen.
Die Bepflanzung eines Gemüsegartens beginnt mit ein wenig Planung, der Beschaffung von Saatgut und der Bodenverbesserung. Mit ein wenig Vorbereitungszeit können Sie schon in wenigen Monaten Mahlzeiten aus Ihrem eigenen Garten zubereiten. Lesen Sie weiter, um ein paar Informationen zum Gemüsegarten zu erhalten.
Wie man einen lebenden Gemüsegarten anlegt
Unsere Eltern oder Großeltern haben vielleicht an einem Victory Garden teilgenommen, aber die Gärtner von heute bauen eine Vielzahl von Lebensmitteln nur zum Spaß, aus wirtschaftlichen Gründen und um sicherzustellen, dass ihre Lebensmittel sicher und biologisch sind, an. Der Anbau eines Vorratsgartens kann in vielen Regionen das ganze Jahr über gesunde Lebensmittel liefern und ist mit ein wenig Know-how nicht schwer.
Das Wichtigste zuerst: Sie brauchen guten Boden. Die meisten Gemüsesorten bevorzugen einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Wenn Ihr Boden zu alkalisch ist, also über 7,5 liegt, müssen Sie ihn aufbessern. Durch Zugabe von Schwefel lässt sich der pH-Wert anpassen, aber für beste Ergebnisse sollte dies etwa sechs Monate vor der Bepflanzung erfolgen. Mischen Sie gute organische Stoffe wie Laub, Kompost oder andere leicht zersetzbare Materialien unter, die den Boden auflockern und die Drainage verbessern.
Wählen Sie als Nächstes Ihre Samen oder Pflanzen aus. Viele Pflanzen überleben einen starken Frost nicht, aber es gibt viele Pflanzen für die kühle Jahreszeit, aus denen Sie auswählen können, sowie solche, die Gemüse produzieren, das gelagert oder für den Verzehr im Winter verarbeitet werden kann. Pflanzen wie Hartschalenkürbisse wachsen im Sommer, können aber an einem kühlen Ort gelagert und während der gesamten kalten Jahreszeit genossen werden.
Produkte für einen Vorratsgarten
Durch Einmachen, Einfrieren und Trocknen können Sie die Lebensmittel, die Sie in den Sommermonaten anbauen, konservieren. Selbst auf kleinem Raum können Sie viele Produkte anbauen. Durch das Anlegen von Spalieren für kleinere Kürbisse, Tomaten, Auberginen und andere Lebensmittel können Sie den Platz optimal nutzen. Wenn Sie das Glück haben, einen größeren Garten zu haben, sind Ihnen keine Grenzen gesetzt.
Ideal für die Anpflanzung für die Vorratskammer sind auf jeden Fall folgende Pflanzen:
- Tomaten
- Kürbisse
- Gurken
- Paprika
- Rosenkohl
- Bohnen
- Erbsen
- Brokkoli
- Kartoffeln
- Zwiebeln<4 0>
- Pastinaken
- Blattgemüse
Auch wenn ein Großteil Ihrer Ernte im Winter verloren geht, können Sie sie auf verschiedene Weise konservieren. Einige Produkte, wie beispielsweise Kartoffeln, sind in Kühlräumen lange haltbar. Vergessen Sie auch die Kräuter nicht. Sie können sie frisch oder getrocknet verwenden, um all Ihren Gerichten eine besondere Note zu verleihen.
Langfristig haltbare Vorratspflanzen
Ein Gemüsegarten versorgt Sie zwar mit allem, was Sie an Grünzeug brauchen, aber vergessen Sie nicht das Obst. In bestimmten Regionen kann man fast alles anbauen, was man sich vorstellen kann, zum Beispiel:
- Zitrusfrüchte
- Äpfel
- Kiwis
- Kumquats
- Oliven
- Birnen
- Nektarinen
Es gibt neue frosttolerante Sorten, sodass auch Gärtner im Norden ihre Lieblingsfrüchte genießen können. Viele davon lassen sich natürlich problemlos in Kübeln anbauen, die im Haus gepflegt werden können.
Wenn Sie lernen, wie man einmacht, oder sich einen Gefriertrockner oder einen Dörrapparat anschaffen, verlängert sich die Obstsaison. Viele dieser Bäume tragen im ersten Jahr noch keine Früchte, sollten aber dennoch in die Planung einer lebenden Speisekammer einbezogen werden. Sie runden Ihre Gemüseernte ab, und die Früchte halten bei richtiger Vorbereitung bis zum nächsten Jahr.




