
Angesichts des hektischen Tempos der heutigen Welt ruft das Denken an die antiken griechischen und römischen Gärten sofort ein beruhigendes, entspannendes Gefühl hervor. Das Plätschern des Wassers im Brunnen, elegante Statuen und Formschnittpflanzen, warmer Duft, der über die Marmerterrasse und die gepflegten Gärten weht, sind die Bilder und Gerüche der alten Welt. Die Gestaltungselemente sind jedoch bis heute erhalten geblieben – die klassischen Linien und die Symmetrie werden nie aus der Mode kommen.
Elemente des klassischen Gartendesigns lassen sich leicht in jeden Garten integrieren. Lassen Sie sich von diesen charakteristischen Merkmalen der griechischen und römischen Gärten inspirieren und machen Sie sie zu Ihren eigenen.
Wie man einen von der Antike inspirierten Garten anlegt
Die Gärten der antiken römischen Villen waren in erster Linie Lustgärten, in denen man sich entspannen und unterhalten konnte. Die Gäste wurden mit bemerkenswerten Ausblicken und visuellen Elementen verwöhnt. Zu den griechischen Beiträgen zum Design gehörten Symmetrie und Ausgewogenheit. Die klaren Linien des Stils der Antike basierten auf Einfachheit.
Eine visuelle Linie lenkte den Blick vom Haus hinaus in den Garten zu einer besonderen Skulptur oder einem Wasserspiel, wobei auf beiden Seiten Ausgewogenheit und Symmetrie durch geometrische Formen, Formschnitt, Hecken, pyramidenförmige Bäume und Statuen für ein sehr formelles Erscheinungsbild sorgten.
Hier sind einige Beispiele für den römischen und griechischen Stil, die Ihre Kreativität anregen sollen.
Gärten des antiken Roms
- Brunnen waren oft das zentrale Element eines Gartens, das die geraden Linien und geometrischen Formen der Gärten mit Leben erfüllte.
- Topiary wurde zum vorherrschenden Schnittstil, präsentiert in Kübeln mit immergrünen Standardpflanzen und geformten Buchsbäumen.
- Küchengärten flankierten den Innenhof mit Kräutern und Sträuchern wie Rosmarin, Oregano, Thymian, Rosen, Myrte, Lorbeer und Pfingstrosen.
- Freistehende Architektur aus Stein- oder Betonsäulen war ein fester Bestandteil von Lauben und Eingängen.
- Pyramidenförmige Zypressen und Eiben sorgten für klare, markante Akzente.
- Die Römer bauten Obstbäume und Weinreben an. Der gewöhnliche Olivenbaum ist ein bekanntes Symbol der alten Welt.
Formale griechische Gärten
- Weiß getünchte Strukturen bildeten einen kühlen Hintergrund vor der sengenden Sonne.
- Viele Griechen hatten keinen eigenen Garten und füllten die Straßen mit Töpfen, in denen Kräuter und einheimische Pflanzen wuchsen.
- Symmetrie war ein charakteristisches Merkmal der griechischen Gestaltung, bei der Pflanzen und befestigte Flächen miteinander kombiniert wurden, um ein Gleichgewicht zu schaffen.
- Bougainvillea-Reben bildeten einen starken Kontrast zu den weiß getünchten Hintergründen.
- Die Griechen schufen mit Efeuranken schattige Bereiche, um in den heißesten Monaten einen kühlen Ort zum Ausruhen zu haben.
- Zitrusbäume waren in mediterranen Klimazonen ein Muss.
Die antiken Gärten Roms und Griechenlands inspirieren Gärtner überall und können zeitgenössischen Landschaften den Charme der alten Welt verleihen.




