Kopfbrand bei Maispflanzen: Wie man Kopfbrand bei Maispflanzen stoppt

Jedes Jahr geben kommerzielle Landwirte ein kleines Vermögen für die Bekämpfung schwerer Pflanzenkrankheiten aus, die zu massiven Ernteausfällen führen können. Dieselben Krankheiten können auch die geringen Erträge von Hausgärten zerstören. Eine solche Krankheit, die sowohl kleine als auch große Kulturen befällt, ist die Maiskolbenschimmelkrankheit, eine schwere Pilzkrankheit des Maises. Lesen Sie weiter, um mehr über die Maiskolbenfäule sowie über Möglichkeiten zur Behandlung der Maiskolbenfäule im Garten zu erfahren.

Über die Maiskolbenfäule

Die Maiskolbenfäule ist eine Pilzkrankheit der Maispflanzen, die durch den Erreger Sphacelotheca reiliana verursacht wird. Es handelt sich um eine systemische Krankheit, die eine Pflanze bereits als Samen befallen kann, deren Symptome jedoch erst in der Blüte- und Fruchtphase auftreten.

Kopfbrand kann leicht mit einer anderen Pilzkrankheit des Maises, dem gewöhnlichen Brand, verwechselt werden. Maiskopfbrand zeigt jedoch nur seine sehr spezifischen Symptome an den Rispen und Köpfen des Maises, während die Symptome des gewöhnlichen Brandes an jedem Teil einer infizierten Maispflanze auftreten können.

Mais mit Kopfbrand kann völlig normal und gesund aussehen, bis die infizierte Pflanze Blüten oder Früchte bildet. Die Symptome zeigen sich als unregelmäßige, schwarze, drahtige Wucherungen an den Maisblütenständen. Infizierter Mais bleibt verkümmert und wächst in Tropfenform – außerdem können seltsame, fingerartige Auswüchse aus den infizierten Maiskolben wachsen.

Wie oben erwähnt, handelt es sich hierbei um eine systemische Krankheit. Die Infektion zeigt sich möglicherweise nur an den Maiskolben und Rispen, aber die Krankheit ist in der gesamten Pflanze vorhanden.

Wie man Maiskolbenbrand bekämpft

Sphacelotheca-Maiskolbenbrand hat zu erheblichen Ernteausfällen bei kommerziellen Maiskulturen in Nebraska geführt. Zwar gibt es keine wirksamen Bekämpfungsmethoden für Maiskolbenschimmel, sobald Symptome der Krankheit auftreten, doch hat der Einsatz von Fungiziden auf Saatgut unmittelbar vor der Aussaat dazu beigetragen, Krankheitsausbrüche einzudämmen, insbesondere in kleineren Hausgärten.

Da Maiskolbenschimmel in heißen, feuchten Perioden am aktivsten wächst und sich ausbreitet, kann eine frühere Aussaat zu Beginn der Saison zur Bekämpfung dieser Krankheit beitragen. Natürlich kann auch der Einsatz von Maishybriden, die gegen die Krankheit resistent sind, ein wirksames Mittel zur Bekämpfung von Mais-Kopfbrand sein.

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