Pflege von Zedernbäumen: Tipps für den Anbau von Zedernbäumen

Zedern sind attraktiv und in der Regel pflegeleicht und können eine großartige Bereicherung für die Landschaft sein. Wenn Sie mehr über die Pflege von Zedern oder deren Anbau erfahren möchten, könnten die folgenden Informationen hilfreich sein.

Fakten über Zedern

Es gibt viele Arten von Zedern. Alle Zedern sind große, immergrüne Nadelbäume. Aufgrund ihrer Größe sind diese Bäume selten in Gärten zu finden und stehen meist an Straßenrändern oder in Parks. Sie eignen sich jedoch hervorragend als Windschutz und sind auf großen Grundstücken ideal, um eine lebende Hecke oder einen winterlichen Blickfang zu schaffen. Sie wachsen schnell und sind in vielen verschiedenen Klimazonen zu finden.

Wie man Zedernbäume züchtet

Zedernbäume sind nicht schwer zu züchten und verleihen jedem Raum, in dem sie Platz zum Wachsen haben, Eleganz. Die Bäume lassen sich leicht aus Samen ziehen, müssen jedoch 48 Stunden lang eingeweicht und einen weiteren Monat im Kühlschrank aufbewahrt werden, zusammen mit etwas Blumenerde in einem Zip-Lock-Beutel. Die Erde muss während dieser Zeit feucht gehalten werden. Nach einem Monat können die Samen in Pappbecher mit einer Mischung aus Kompost und Blumenerde gesetzt werden. Die Becher sollten an einem sonnigen Fenster stehen und die Blumenerde sollte feucht gehalten werden. Pflanzen Sie die Sämlinge im Freien, wenn sie 15 cm hoch sind. Wählen Sie einen sonnigen Standort sorgfältig aus und pflanzen Sie die Bäume nicht näher als 1,5 m voneinander entfernt. Graben Sie ein Loch, das dreimal so groß ist wie der Becher, und füllen Sie es mit einer Mischung aus hochwertigem Kompost und heimischer Erde. Stellen Sie einen 0,5 m hohen Pfahl neben den Baum und befestigen Sie den Sämling vorsichtig mit Gartengarn am Pfahl.

Pflege eines Zedernbaums

Halten Sie eine 5 cm dicke Mulchschicht um den Baum herum, ohne jedoch den Stamm zu berühren, um Feuchtigkeitsverlust zu verhindern und den Baum zu schützen. Möglicherweise ist es erforderlich, einen Drahtkäfig zu verwenden, um Verletzungen durch mechanische Geräte zu vermeiden. Schützen Sie junge Bäume mit einer Abdeckung aus Landschaftsstoff, wenn Sie in einem sehr kalten Klima leben. Gießen Sie kleine Bäume regelmäßig und lassen Sie sie zwischen den Bewässerungen vollständig austrocknen. Dünger ist in der Regel nicht erforderlich, es sei denn, der Boden ist sehr ungesund. Sobald der Baum ausgewachsen ist, beschränkt sich die Pflege von Zedernbäumen auf regelmäßiges Mulchen und das Entfernen abgestorbener oder kranker Äste.

Probleme mit Zedernbäumen

Zwar gibt es nicht allzu viele Probleme mit Zedernbäumen, doch werden diese von mehreren lästigen Insekten befallen, darunter die Zypressen-Spitzenmotte, Wurzelkäfer, Milben und Wacholder-Schildläuse. Befallene Bäume zeigen in der Regel Symptome wie braunes oder gelbes Laub, verminderten Pflanzensaft, weiße Kokons oder schwarzen Rußtau. Bei starkem Befall kann Gartenbauöl oder Insektizid erforderlich sein. Zedern sind auch für Hunde und Nagetiere sehr attraktiv, die gerne an der Rinde knabbern. Dies kann zu erheblichen Schäden führen, wenn es unbeachtet bleibt. Eine richtige Diagnose und Behandlung ist unerlässlich, um den Verlust des Baumes zu verhindern.

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