Wie man einen Pflanzenbewässerungsbehälter aus einer Plastikflasche bastelt: Eine Anleitung zum Selbermachen

Ein Garten, der ohne ständige Pflege grün bleibt, ist ein echter Gewinn. Ein Pflanzenbewässerungsgerät aus einer Plastikflasche ist eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, die Wurzeln feucht zu halten, ideal für hektische Tage oder ein Wochenende außer Haus. Ob Tomatenbeet oder einzelner Blumentopf auf der Veranda – dieser Trick sorgt für glückliche Pflanzen.

Teure Bewässerungssysteme sind nicht nötig – diese selbstgebaute Lösung ist kostenlos und eignet sich hervorragend für kleine Anlagen. Ein DIY-Ansatz mit Flaschen ist einfach, effektiv und gut für die Umwelt. Er eignet sich hervorragend für alle Gärtner, die Aufwand sparen und dennoch kräftige Pflanzen züchten möchten. Er fügt sich nahtlos in gute Pflanzenpflege-Gewohnheiten ein, wie sie bei zuverlässigen Bewässerungssystemen zu finden sind, und bringt das Wasser genau dorthin, wo es gebraucht wird. So verwandeln Sie alte Flaschen in ein raffiniertes Bewässerungswerkzeug.

Warum sich dieser Hack lohnt

Ausgefallene Bewässerungssysteme können Ihr Portemonnaie belasten und einen ganzen Samstag in Anspruch nehmen. Ein DIY-Selbstbewässerungssystem für Pflanzen mit alten Flaschen ist kinderleicht und kostet nichts. Es tropft Wasser direkt auf die Wurzeln, vermeidet Verschwendung und hält die Pflanzen zufrieden – selbst wenn Sie ein paar Tage weg sind.

Die Verwendung alter Plastikflaschen zur Bewässerung ist ein großer Gewinn für den Planeten. Jedes Jahr werden Milliarden davon weggeworfen, daher ist es nur richtig, einigen davon eine neue Aufgabe zu geben. Es eignet sich gut für Gemüse oder Topfkräuter, ohne dass zusätzliche Arbeit erforderlich ist.

Was Sie benötigen

Das meiste davon finden Sie wahrscheinlich in Ihrer Küche. Besorgen Sie sich zunächst eine Plastikflasche – 2 Liter für größere Pflanzen wie Kürbis, kleinere für Kräuter. Suchen Sie einen kleinen Nagel oder einen kleinen Bohrer, eine scharfe Schere und vielleicht eine alte Socke oder ein Stück Nylon als Filter. Ein Marker ist sehr praktisch, um die Stellen zu markieren, an denen Löcher gebohrt werden sollen.

Passen Sie die Flasche an den Wasserbedarf der Pflanze an. Tomaten trinken viel, also nehmen Sie eine große Flasche; für Basilikum oder Setzlinge reicht eine 500-ml-Flasche. Wählen Sie die richtige Größe, dann ist die Arbeit schon fast zur Hälfte erledigt.

Schritt für Schritt zusammenbauen

Den Durchfluss einstellen

Das Tröpfeln zu optimieren erfordert ein wenig Feinarbeit. Kleine Löcher oder ein fester Verschluss verlangsamen den Durchfluss, größere Löcher oder ein lockerer Verschluss beschleunigen ihn. Füllen Sie die Flasche und prüfen Sie, wie schnell die Erde feucht wird. Achten Sie auf einen langsamen Durchfluss, nicht auf eine Überschwemmung.

Testen Sie die Erde mit einem Finger oder einem 4-in-1-Bodenmessgerät, wie diesem von Amazon. Zu feucht? Ziehen Sie den Verschluss etwas fester an. Zu trocken? Lösen Sie sie oder bohren Sie ein Loch. An heißen Tagen muss mehr Wasser fließen, an regnerischen Tagen kann alles so bleiben, wie es ist. Passen Sie sich den Bedürfnissen der Pflanzen an, dann bleiben sie grün.

Weitermachen

Eine Plastikflaschen-Gießvorrichtung muss ab und zu kurz überprüft werden. Überprüfen Sie die Löcher wöchentlich – Schmutz oder Ablagerungen können sie nach Regen verstopfen. Mit einem Zahnstocher lassen sie sich schnell reinigen. Tauschen Sie einen alten, verschmutzten Filter gegen einen sauberen aus, damit das Wasser richtig fließen kann.

Einmal im Monat die Flasche herausziehen, ausspülen und wieder einsetzen. So bleibt Schimmel fern und das Wasser sauber. Im Winter die Flaschen im Haus aufbewahren, damit sie nicht platzen. Trockene Standorte benötigen mehr Wasser, feuchte Standorte weniger. Ein Blick auf die Pflanzen zeigt, was zu tun ist.

Wenn Sie eine Flasche leer haben, bewahren Sie sie auf. Die Bewässerung mit Plastikflaschen ist ein praktisches Hilfsmittel für Gärtner, um Pflanzen ohne großen Aufwand bei Laune zu halten.

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