
Die Reisstängelfäule ist eine zunehmend schwerwiegende Krankheit, die Reiskulturen befällt. In den letzten Jahren wurden in kommerziellen Reisfeldern in Kalifornien Ernteausfälle von bis zu 25 % gemeldet. Da die Ertragsverluste durch Reisstängelfäule weiter steigen, werden neue Studien durchgeführt, um wirksame Methoden zur Bekämpfung und Behandlung der Reisstängelfäule zu finden. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was Reisstängelfäule verursacht, und um Vorschläge zur Behandlung von Reisstängelfäule im Garten zu erhalten.
Was ist Reisstängelfäule?
Reisstängelfäule ist eine Pilzkrankheit von Reispflanzen, die durch den Erreger Sclerotium oryzae verursacht wird. Diese Krankheit befällt wassergesäte Reispflanzen und macht sich in der Regel im frühen Bestockungsstadium bemerkbar. Die Symptome beginnen als kleine, rechteckige schwarze Läsionen auf den Blattscheiden an der Wasserlinie von überfluteten Reisfeldern. Mit fortschreitender Krankheit breiten sich die Läsionen über die Blattscheide aus und führen schließlich dazu, dass diese verfault und abfällt. Zu diesem Zeitpunkt hat die Krankheit bereits den Halm befallen und kleine schwarze Sklerotien können sichtbar sein.
Obwohl die Symptome von Reis mit Stängelfäule rein kosmetischer Natur zu sein scheinen, kann die Krankheit zu Ernteeinbußen führen, auch bei Reis, der in Hausgärten angebaut wird. Infizierte Pflanzen können Getreide von schlechterer Qualität und geringe Erträge produzieren. Infizierte Pflanzen bilden in der Regel kleine, verkümmerte Rispen. Wenn eine Reispflanze zu Beginn der Saison infiziert wird, bildet sie möglicherweise überhaupt keine Rispen oder Körner mehr.
Behandlung der Reisstängelfäule
Der Reisstängelfäulepilz überwintert auf Reisplantenresten. Im Frühjahr, wenn die Reisfelder geflutet werden, schwimmen die ruhenden Sklerotien an die Oberfläche, wo sie junges Pflanzengewebe infizieren. Die wirksamste Methode zur Bekämpfung der Reisstängelfäule ist die gründliche Entfernung von Reisplantenresten aus den Feldern nach der Ernte. Es wird empfohlen, diese Pflanzenreste anschließend zu verbrennen.
Auch Fruchtwechsel kann zur Bekämpfung der Reisstängelfäule beitragen. Es gibt auch einige Reissorten, die eine vielversprechende Resistenz gegen diese Krankheit aufweisen.
Die Reisstängelfäule lässt sich auch durch eine Verringerung des Stickstoffeinsatzes bekämpfen. Die Krankheit tritt vor allem auf Feldern mit hohem Stickstoff- und niedrigem Kaliumgehalt auf. Ein ausgewogenes Verhältnis dieser Nährstoffe kann dazu beitragen, Reispflanzen gegen diese Krankheit zu stärken. Es gibt auch einige wirksame vorbeugende Fungizide zur Behandlung von Reisstängelfäule, die jedoch am wirksamsten sind, wenn sie zusammen mit anderen Bekämpfungsmethoden eingesetzt werden.




