
Obwohl Forscher davon ausgehen, dass die High Plains Disease bei Zuckermais schon seit langem existiert, wurde sie erstmals 1993 in Idaho als eigenständige Krankheit identifiziert, kurz darauf folgten Ausbrüche in Utah und Washington. Das Virus befällt nicht nur Mais, sondern auch Weizen und bestimmte Grasarten. Leider ist die Bekämpfung der High Plains Disease bei Zuckermais äußerst schwierig. Lesen Sie weiter, um hilfreiche Informationen über dieses zerstörerische Virus zu erhalten.
Symptome von Mais mit High Plains Virus
Die Symptome des High Plains Virus bei Zuckermais sind sehr unterschiedlich, können jedoch geschwächte Wurzelsysteme, Wachstumsstörungen und Gelbfärbung der Blätter, manchmal mit gelben Streifen und Flecken, umfassen. Auf reifen Blättern sind häufig rötlich-violette Verfärbungen oder breite gelbe Streifen zu sehen. Die Streifen verfärben sich braun oder hellbraun, wenn das Gewebe abstirbt. Die High Plains-Krankheit bei Zuckermais wird durch die Weizenrollmilbe übertragen – winzige flügellose Milben, die durch Luftströmungen von Feld zu Feld getragen werden. Die Milben vermehren sich bei warmem Wetter schnell und können innerhalb einer Woche bis zehn Tagen eine ganze Generation hervorbringen.
Wie man das High Plains Virus bei Zuckermais bekämpft
Wenn Ihr Mais mit der High Plains Disease befallen ist, können Sie nicht viel dagegen tun. Hier sind ein paar Tipps zur Bekämpfung der High Plains Disease bei Zuckermais: Bekämpfen Sie Grasunkräuter und Selbstaussaat von Weizen in der Umgebung der Anbaufläche, da das Gras sowohl Krankheitserreger als auch Weizenrollmilben beherbergt. Die Bekämpfung sollte mindestens zwei Wochen vor der Maisaussaat erfolgen. Säen Sie die Samen so früh wie möglich in der Saison aus. Ein chemisches Mittel namens Furadan 4F wurde für die Bekämpfung von Weizenrollmilben in Risikogebieten zugelassen. Ihr örtliches Beratungsbüro kann Ihnen weitere Informationen zu diesem Produkt geben und Ihnen sagen, ob es für Ihren Garten geeignet ist.




