
Rizinuspflanzen, die gar keine Bohnen sind, werden häufig wegen ihres auffälligen Laubs und als Schattenspender im Garten angebaut. Rizinuspflanzen sind mit ihren riesigen sternförmigen Blättern, die eine Länge von bis zu 1 m erreichen können, ein echter Blickfang. Erfahren Sie mehr über diese interessante Pflanze und den Anbau von Rizinuspflanzen.
Informationen zu Rizinuspflanzen
Rizinuspflanzen (Ricinus communis) stammen ursprünglich aus der äthiopischen Region Afrikas, sind aber mittlerweile in warmen Klimazonen auf der ganzen Welt heimisch geworden. Diese aggressive Kletterpflanze, die häufig in der freien Natur an Flussufern und Flussbetten in tief liegenden Gebieten zu finden ist, ist die Quelle eines der besten natürlichen Öle der Natur, nämlich Rizinusöl. Bereits 4.000 v. Chr. wurden Rizinussamen in alten ägyptischen Gräbern gefunden. Das wertvolle Öl dieser tropischen Schönheit wurde bereits vor Tausenden von Jahren zum Anzünden von Lampendochten verwendet. Auch heute noch gibt es Rizinusplantagen, allerdings hauptsächlich in tropischen Regionen. Es gibt viele verschiedene Zierarten der Rizinuspflanze, die in jedem Garten ein echter Blickfang sind. In tropischen Regionen wächst sie als immergrüner Strauch oder Baum, der eine Höhe von bis zu 12 m erreichen kann. In warmen Gebieten wird diese auffällige Pflanze als einjährige Pflanze angebaut. Diese Pflanze kann bis zum Ende des Sommers von einem Sämling zu einer 3 m hohen Pflanze heranwachsen, stirbt jedoch mit dem ersten Frost ab. In der USDA-Pflanzzone 9 und darüber wachsen Rizinuspflanzen als Stauden, die wie kleine Bäume aussehen.
Anpflanzungsanleitung für Rizinuspflanzen
Der Anbau von Rizinusbohnen ist extrem einfach. Rizinussamen keimen leicht in Innenräumen und wachsen sehr schnell. Rizinuspflanzen mögen volle Sonne und feuchte Bedingungen. Für beste Ergebnisse sorgen Sie für lehmigen, feuchten, aber nicht durchnässten Boden. Weichen Sie die Samen über Nacht ein, um die Keimung zu unterstützen. In wärmeren Gegenden oder sobald der Boden bearbeitet werden kann und keine Frostgefahr mehr besteht, können die Samen direkt im Garten ausgesät werden. Aufgrund ihrer Größe sollten Sie dieser schnell wachsenden Pflanze genügend Platz zum Wachsen lassen.
Sind Rizinussamen giftig?
Die Giftigkeit dieser Pflanze ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den es über Rizinussamen zu wissen gilt. Von der Verwendung von Rizinuspflanzen im Anbau wird abgeraten, da die Samen extrem giftig sind. Die verlockenden Samen sind für kleine Kinder sehr attraktiv. Daher ist der Anbau von Rizinuspflanzen im heimischen Garten keine gute Idee, wenn Sie Kinder oder Haustiere haben. Es ist jedoch zu beachten, dass die Giftstoffe nicht in das Öl übergehen.




