
Deckfrüchte für den Garten sind eine oft übersehene Möglichkeit, den Gemüsegarten zu verbessern. Oftmals betrachten Menschen die Zeit zwischen Spätherbst bis Winter und Frühjahr als eine Zeit, in der der Gemüsegarten ungenutzt bleibt. Wir glauben, dass unsere Gärten in dieser Zeit ruhen, aber das ist keineswegs der Fall. Während der kalten Jahreszeit können Sie etwas tun, um Ihren Garten für das nächste Jahr zu verbessern, und zwar durch den Einsatz von Deckfrüchten.
Was sind Deckfrüchte?
Auswahl einer Deckfrucht für kaltes Wetter
Es gibt viele verschiedene Deckfrüchte, und welche für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrem Wohnort und Ihren Bedürfnissen ab. Deckfrüchte lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Hülsenfrüchte oder Gräser. Hülsenfrüchte sind vorteilhaft, da sie Stickstoff binden können und in der Regel winterhärter sind. Allerdings können sie etwas schwieriger anzubauen sein, und der Boden muss beimpft werden, damit die Hülsenfrüchte den Stickstoff richtig aufnehmen und speichern können. Zu den Hülsenfrüchten als Deckfrüchte gehören:
- Luzerne
- Österreichische Wintererbse
- Berseem-Klee
- Schwarzes Medick
- Kichererbse
- Kuhbohne
- Purpurklee
- Ackerbohne
- Haarige Wicke
- Pferdebohne
- Kura-Klee
- Mungbohne
- Rotklee
- Sojabohne
- Unterirdischer Klee
- Weißklee
- Weißer Steinklee
- Wollkapsel-Wicke ch
- Gelber Steinklee
Gras-Deckfrüchte sind einfacher anzubauen und können auch als Windschutz dienen, was zusätzlich zur Verhinderung von Erosion beiträgt. Gräser sind jedoch in der Regel nicht winterhart und können keinen Stickstoff binden. Einige Gras-Deckfrüchte sind:
- Einjähriges Weidelgras
- Gerste
- Triticale
- Weizengras
- Winterroggen
- Winterweizen
Winterdeckfrüchte können Ihnen dabei helfen, Ihren Garten zu verbessern und das ganze Jahr über zu nutzen. Durch den Einsatz von Deckfrüchten für den Garten können Sie sicher sein, dass Sie im nächsten Jahr das Beste aus Ihrem Garten herausholen werden.




