Lernen Sie Chunk kennen, das virale Gemüse stehlende Murmeltier, das Gärtnern eine wichtige Lektion erteilt.

Die meisten Gärtner betrachten Murmeltiere als ihre Erzfeinde – pelzige kleine Banditen, die sich in ihre liebevoll gepflegten Beete schleichen und die Früchte monatelanger harter Arbeit innerhalb weniger Minuten vernichten. Aber Jeff Permar hat Frieden mit seinem Gemüsedieb geschlossen. Tatsächlich hat er ihn berühmt gemacht.

Alles begann, als Jeff bemerkte, dass Stücke seines Gemüses fehlten, und eine Überwachungskamera installierte, um zu sehen, was vor sich ging. „Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass plötzlich ein Murmeltier aus dem Nichts vor die Kamera springt und mir direkt in die Seele starrt!”, erinnert sich Jeff. Dieses Murmeltier war Chunk, und anstatt wegzuhuschen, als er auf frischer Tat ertappt wurde, tat er etwas Unerwartetes – er sah der Kamera dreist in die Augen und fraß weiter.

Natürlich hatte Jeff schon von der Murmeltier-Vorhersage gehört, aber noch nie Tiere dieser Art in seinem eigenen Garten gesehen. Als begeisterter Gärtner hätte er Chunk den Krieg erklären können, wie so viele vor ihm. Stattdessen sah Jeff den Humor in der Situation. Er informierte sich darüber, was Murmeltiere gerne fressen, und begann, Videos von Chunks Eskapaden online zu teilen. Es dauerte nicht lange, bis das Murmeltier zu einer Internet-Sensation wurde.

Ein Murmeltier mit Swagger

Chunk ist kein typischer Garteneindringling – er hat Persönlichkeit. „Chunks Persönlichkeit lässt sich am besten als großspurig beschreiben! Er ist sehr selbstgefällig“, sagt Jeff. „Er schaut in die Kamera, starrt dir in die Augen und kaut dabei, als wolle er sagen: ‚Ja, ich bin es. Ich bin derjenige, der dein Gemüse frisst. Was willst du dagegen tun?‘“

Bei so viel Selbstbewusstsein ist es kein Wunder, dass die Zuschauer ihn ins Herz geschlossen haben. Aber es war nicht nur Chunks Prahlerei, die ihn zum Star machte – es war auch seine Wählerischkeit. „Das Lustigste ist, dass er keine Paprika mag“, lacht Jeff. „Er frisst alles außer Paprika, also habe ich beschlossen, eine scharfe Soße zu machen.“

Koexistenz mit der Natur

Anfangs fand Jeff Chunks Anwesenheit ärgerlich, als er zusehen musste, wie seine Ernte Stück für Stück verschwand. Aber mit der Zeit änderte sich seine Sichtweise und statt gegen die Natur anzukämpfen, beschloss er, mit ihr zusammenzuarbeiten – und bald gesellte sich auch Chunks Familie dazu, darunter seine Freundin Nibbles.

„Chunk hat mir beigebracht, wie man mit Wildtieren im Garten koexistiert“, erklärt er. „Das ist auch ihr Land. Sie versuchen nur zu überleben. Das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist also, zu teilen.“

Diese Erkenntnis veränderte nicht nur Jeffs Sichtweise, sondern auch seine gesamte Herangehensweise an die Gartenarbeit. Anstatt zu versuchen, eine undurchdringliche Festung um seinen Garten herum zu errichten, fand er einen intelligenteren Weg, seine Pflanzen zu schützen und gleichzeitig Wildtieren das Leben neben ihnen zu ermöglichen.

Eine intelligentere Art zu gärtnern

Zunächst probierte Jeff jeden Trick aus, der ihm einfiel, um Murmeltiere fernzuhalten – er grub tiefe Zäune, baute höhere Barrieren und verstärkte den Zaun. Nichts funktionierte.

„Egal, was man tut – wie tief man gräbt, wie hoch man den Zaun baut – die Murmeltiere kommen trotzdem rein“, gibt er zu. Da hatte er eine Erleuchtung: Anstatt den Garten als Ganzes zu schützen, musste er die Pflanzen einzeln schützen.

„Wenn man den Randbereich sichert und sie einbrechen, ist das ein Festtag für sie“, erklärt er. „Ich habe also gelernt, dass ich die Pflanzen einzeln sichern muss – indem ich die Ausläufer oder den Hauptstamm schütze. Wenn man den Hauptstamm während seiner gesamten Lebensdauer schützt, überlebt die Pflanze.“

Eine überraschende Entdeckung? Chunk und seine Murmeltierfamilie halfen tatsächlich, statt nur zu nehmen. „Indem sie die Blätter fressen, beschneiden sie die Pflanzen für uns“, sagt Jeff. „Solange wir den Hauptausläufer schützen können, können sie den ganzen Tag lang die Blätter und die niedrig hängenden Früchte fressen, und letztendlich hilft uns das sogar.“

Chunks Lektion für Gärtner

Jeffs Reise mit Chunk ist mehr als nur eine lustige virale Geschichte – sie ist eine Lektion in Sachen Ausgewogenheit. Die Natur ist nicht der Feind des Gartens, sie ist ein Teil davon.

„Ich habe meine Art, einen Garten zu bewirtschaften, zum Wohle der Tierwelt effektiv verändert“, sagt er. „Ich bekomme immer noch meinen Anteil. Sie bekommen ihren Anteil. Alle sind glücklich.“

Und wenn Chunk sprechen könnte? Jeff hat keinen Zweifel daran, was er sagen würde. „Hey Mann, danke für das Gemüse!“

Die Liebe teilen

Jeffs unbeschwerte Herangehensweise an die Gartenarbeit hat bei Tausenden von Fans, die Chunks Abenteuer online verfolgen, großen Anklang gefunden. „Die Leute lieben Chunk“, sagt er. „Sie besuchen Chunks Social-Media-Kanäle – YouTube, Instagram, Facebook und TikTok –, um täglich zu lachen oder sich vom Alltag abzulenken.“

Für manche ist diese Ablenkung mehr als nur ein lustiges Video. „Ich bekomme oft Nachrichten von Leuten, die sagen, dass sie einen schrecklichen Tag oder eine schreckliche Woche hatten, aber dann ein Chunk-Video gesehen haben und sich besser fühlten“, sagt Jeff. „Zu hören, dass Chunk den Tag von jemandem verändert hat, macht es für mich besonders lohnenswert, jeden Tag etwas zu posten.“

Und er postet – seit sieben Jahren ohne Unterbrechung. Denn für Jeff ist Chunk nicht nur ein schelmisches Murmeltier. Er ist ein Freund und der Beweis dafür, dass es gut ist, Dinge zu teilen – egal ob Gemüse oder ein gutes Lachen.

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