Pflege der Leopardenpflanze – Tipps zum Anbau einer Leopardenpflanze

Die auch als Ligularia oder Farfugium bekannte Leopardenpflanze (Farfugium japonicum, früher bekannt als Ligularia tussilaginea) ist eine auffällige Pflanze, die in halbschattigen Gartenbereichen besonders gut zur Geltung kommt. Obwohl die Leopardenpflanze für ihre kleinen, gänseblümchenähnlichen Blüten geschätzt wird, sind es vor allem ihre spektakulären, tellergroßen Blätter, die die Blicke auf sich ziehen. Die Leopardenpflanze lässt sich leicht im Garten anbauen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie das geht.

Informationen zur Farfugium-Leopardenpflanze

Die Leopardenpflanze stammt aus Asien. Einige Sorten haben bunte, leopardenfleckige Blätter, daher der beschreibende Name. Kleine, gänseblümchenähnliche Blüten auf 1 m hohen Stielen erscheinen Ende November oder Anfang Dezember. Ähnlich wie bei der Hosta kneifen einige Gärtner jedoch die spitzen Blüten ab, um die Energie auf die Blätter zu lenken. Die Leopardenpflanze ist in den USDA-Pflanzenhärtezonen 7 bis 10 immergrün, stirbt jedoch ab, wenn die Temperaturen unter -1 °C fallen. Sofern sie keinem starken Frost ausgesetzt ist, treiben die Blätter im Frühjahr wieder aus.

Leopardenpflanze anbauen

Wenn sie in großer Zahl gepflanzt werden, eignen sich Leopardenpflanzen hervorragend als Bodendecker für einen Waldgarten. Sie sind eine gute Wahl für feuchte Standorte, beispielsweise entlang eines Teiches oder Baches. Sie wachsen auch gut in großen Kübeln. Leopardenpflanzen im Garten kommen mit sehr wenig Sonne aus, zu viel Sommersonne lässt die Blätter welken. Suchen Sie einen Standort im Halbschatten oder leichten Schatten. (Der Anbau einer Leopardenpflanze ähnelt dem Anbau einer Hosta.) Ein Standort, der vor starkem Wind geschützt ist, ist ebenfalls vorteilhaft. Die Pflanze gedeiht in reichhaltigen, feuchten Böden. Gießen Sie Leopardenpflanzen nach Bedarf, um den Boden gleichmäßig feucht zu halten, insbesondere bei heißem, trockenem Wetter. Regelmäßige Bewässerung ist besonders während der ersten Wachstumsperiode wichtig. Düngen Sie Leopardenpflanzen vor dem neuen Wachstum im Frühjahr mit einem hochwertigen Allzweckdünger. Leopardenpflanzen sind in der Regel nicht anfällig für Pflanzenkrankheiten und haben auch keine großen Probleme mit Schädlingen – außer Schnecken, die sich gerne von den großen, saftigen Blättern ernähren. Achten Sie auf Anzeichen von Schneckenschäden und behandeln Sie diese entsprechend. Die beste Methode zur Vermehrung von Leopardenpflanzen ist, im Frühjahr einfach reife Klumpen auszugraben und zu teilen.

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