
Obwohl der Name an leckere Aprikosen denken lässt, wird die japanische Aprikose eher wegen ihrer dekorativen Schönheit als wegen ihrer Früchte gepflanzt. Durch ihre geringe Größe eignet sich die Pflanze auch hervorragend für viele Hausgärten. Lesen Sie weiter, um mehr über japanische Aprikosenbäume zu erfahren.
Was ist eine japanische Aprikose?
Japanische Aprikosenbäume sind Zierbäume mit vielen Besonderheiten. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Prunus mume, und sie stammen ursprünglich aus Korea. Zu den Sorten dieses Baumes gehören:
- „Benishidare”
- „Bonita”
- „ Peggy Clarke’
- ‘Alba’
Sie können 4 bis 6 m hoch und 4,5 bis 6 m breit werden. Japanische Aprikosenbäume haben eine runde Krone mit gezackten Blättern, die wechselständig angeordnet sind und eine Länge von 5 bis 10 cm haben. Ihr bekanntestes dekoratives Merkmal sind jedoch die duftenden, winterblühenden Blüten, die in verschiedenen Farben erhältlich sind.
Dieser Zierobstbaum, auch bekannt als japanischer Zieraprikosenbaum, blüht mit weißen, rosa oder roten Blüten, die sehr duftend sind – ähnlich wie würzig-süße Nelken. Die aprikosenähnlichen Früchte sind rund und gelb, haben einen Durchmesser von 2,5 bis 8 cm und ziehen Vögel an. Sie sind zwar essbar, aber sauer und haben dünnes Fruchtfleisch. In Asien werden sie jedoch als eingelegte Früchte geschätzt.
Obwohl sie ursprünglich aus Asien stammen, wachsen japanische Aprikosenbäume in den Klimazonen 6 bis 8 der Vereinigten Staaten gut. Sie verschönern Parkplätze und Mittelstreifen auf Autobahnen sowie die heimische Landschaft.
Wie man japanische Aprikosen anbaut
Es gibt verschiedene Methoden, japanische Aprikosenbäume anzubauen, wobei Samen und Pfropfen am häufigsten verwendet werden.
Die Samen reifer Aprikosenfrüchte können vermehrt werden. Zur Stratifizierung der Samen werden diese drei Monate lang in einer Mischung aus Sand und Torfmoos im Kühlschrank aufbewahrt. Nach der Stratifizierung können die Samen im Frühjahr im Freien ausgesät werden.
Eine weitere Möglichkeit zur Vermehrung dieser Bäume ist die Veredelung durch T- oder Chip-Budding.
Pflege japanischer Aprikosenbäume
Die Pflege japanischer Aprikosenbäume ist für das Wachstum der Bäume von entscheidender Bedeutung. Die Bäume wachsen am besten in gut durchlässigen, fruchtbaren, sauren Böden mit zusätzlichem organischem Material. Zur Pflege gehört auch das Pflanzen in voller Sonne; wenn sie im Schatten wachsen, kann dies die Entwicklung ihrer Blüten behindern.
Das Beschneiden japanischer Aprikosenbäume trägt ebenfalls zu einer optimalen Blüte bei.
Das Wissen um den Befall japanischer Aprikosen mit Schädlingen und dessen Vorbeugung ist eine Möglichkeit, gesunde Bäume zu fördern. Blattläuse verursachen Verformungen des Neuaustriebs. Bohrkäfer befallen gestresste Bäume; düngen Sie regelmäßig, um Befall zu verhindern. Zeltraupen bilden große Netze in Bäumen und fressen dann die Blätter.




