
Als Landschaftsarchitektin in Wisconsin verwende ich aufgrund ihrer Winterhärte und Pflegeleichtigkeit häufig die leuchtenden Farben verschiedener Felsenbirnenarten in meinen Landschaftsgestaltungen. Felsenbirnensträucher gibt es in vielen verschiedenen Arten mit einer großen Bandbreite an Farben, Größen und Texturen. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Sorte Coppertina. Lesen Sie weiter, um mehr über Coppertina-Neunbark zu erfahren und Tipps zum Anbau von Coppertina-Neunbark-Sträuchern zu erhalten.
Informationen zu Coppertina-Neunbark
Neunbark-Sträucher (Physocarpus sp.) sind in Nordamerika heimisch. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die östliche Hälfte Nordamerikas, von Quebec bis hinunter nach Georgia und von Minnesota bis zur Ostküste. Diese einheimischen Arten haben meist grünes oder gelbes Laub und sind in den Klimazonen 2 bis 9 winterhart. Sie wachsen in voller Sonne bis Halbschatten, stellen keine besonderen Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit und werden etwa 1,5 bis 3 m hoch und breit. Einheimische Neunbark-Sträucher bieten einheimischen Bestäubern, Vögeln und anderen Wildtieren Nahrung und Schutz. Aufgrund ihrer einfachen Wachstumsweise und Winterhärte haben Pflanzenzüchter viele Neunbark-Sorten mit unterschiedlicher Blattfarbe, Textur und Größe entwickelt. Eine sehr beliebte Sorte der Neunbark ist Coppertina (Physocarpus opulifolius „Mindia”). Coppertina-Neunbark-Sträucher wurden aus den Elternpflanzen „Dart’s Gold” und „Diablo” gezüchtet. Die daraus entstandene Coppertina-Sorte bildet im Frühjahr kupferfarbenes Laub, das sich zu einer tiefen, kastanienbraunen Farbe auf anmutig gewölbten Stielen entwickelt. Sie trägt auch die klassischen Neunrinden-Blütenstände, die als hellrosa Knospen austreiben und sich zu weißen Blüten öffnen. Wenn die Blüten verblühen, bildet die Pflanze leuchtend rote Samenkapseln, die selbst mit Blüten verwechselt werden können. Wie alle Neunrindensträucher verleiht Coppertina dem Garten mit ihrer ungewöhnlichen, sich ablösenden Rinde im Winter einen besonderen Reiz. Diese Rinde ist auch der Grund für den gebräuchlichen Namen des Strauchs „Neunrinde”.
Wie man einen Coppertina-Neunbarkstrauch züchtet
Coppertina-Neunbarksträucher sind in den Klimazonen 3 bis 8 winterhart. Diese Neunbarksträucher werden 2 bis 3 m hoch und 1,5 bis 2 m breit. Die Sträucher wachsen am besten in voller Sonne, vertragen aber auch Halbschatten. Coppertina blüht den ganzen Hochsommer über. Sie stellen keine besonderen Ansprüche an die Bodenqualität oder -beschaffenheit und kommen mit lehmigen bis sandigen Böden mit einem pH-Wert im alkalischen bis leicht sauren Bereich zurecht. Allerdings müssen Coppertina-Felsenbirnen in der ersten Saison, in der sie Wurzeln schlagen, nicht regelmäßig gegossen werden. Im Frühjahr sollten sie mit einem universellen Langzeitdünger gedüngt werden. Ninebark-Sträucher benötigen außerdem eine gute Luftzirkulation, da sie anfällig für Mehltau sind. Sie können nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um sie offener und luftiger zu machen. Alle fünf bis zehn Jahre profitieren Ninebark-Sträucher von einem starken Verjüngungsschnitt.




