
Das Mulchen von Lavendelpflanzen ist schwierig, da Lavendel trockene Bedingungen und gut durchlässigen Boden bevorzugt. Seien Sie vorsichtig beim Mulchen von Lavendel, wenn Sie in einem Klima leben, in dem jährlich mehr als 45,5 bis 51 cm Regen fallen. Helle Mulcharten sind gut geeignet, da sie das Licht reflektieren und so dazu beitragen, Lavendelpflanzen trocken zu halten.
Welche Mulcharten eignen sich am besten für Lavendel und welche sollten vermieden werden? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.
Wie man Lavendel mulcht
Lavendel benötigt gut durchlässigen Boden und viel Platz, damit die Luft um die Pflanzen zirkulieren kann. Beim Mulchen von Lavendel ist es das Ziel, das Laub und die Krone so trocken wie möglich zu halten. Das bedeutet, dass man etwa 2,5 cm Mulch verwenden sollte, der keine Feuchtigkeit um die Wurzeln herum einschließt.
Geeignete Mulcharten für Lavendel sind:
- Kleine, zerkleinerte Steine
- Erbsenkies
- Nussschalen
- Kiefernnadeln
- Austernschalen
- Grober Sand
Die folgenden Mulcharten sollten vermieden werden:
- Holz- oder Rindenmulch
- Kompost
- Stroh (fast immer)
- Feiner Sand
Verwendung von Stroh oder immergrünen Zweigen beim Mulchen von Lavendel
Stroh sollte fast immer vermieden werden. Wenn Sie jedoch in einem trockenen Klima nördlich der USDA-Winterhärtezone 9 leben und Ihr Boden gut entwässert ist, können Sie eine Schicht Stroh ausbringen, um eine zusätzliche Isolierung gegen die strenge Winterkälte zu schaffen. Sie können auch immergrüne Zweige über die Lavendelpflanzen legen.
Bringen Sie Stroh aus, nachdem der Boden gefroren ist und die Pflanzen vollständig in Winterruhe gegangen sind. Verwenden Sie niemals Stroh, wenn Sie in einem feuchten Klima leben, da nasses Stroh die Lavendelpflanzen verfaulen lassen kann. Lassen Sie das Stroh nicht an der Krone anwachsen. Entfernen Sie die Strohmulchdecke für Lavendel, sobald die Gefahr extremer Kälte vorbei ist.




