Was ist Cherokee Rose – Sollten Sie Cherokee Rose Pflanzen anbauen?

Die Cherokee-Rose (Rosa laevigata), die im Südosten der Vereinigten Staaten wild wächst, erhielt ihren Namen aufgrund ihrer Verbindung zum Stamm der Cherokee. Die Cherokee-Rose wuchs wild entlang des Weges, den das Volk der Cherokee 1838 auf dem „Trail of Tears” (Pfad der Tränen) ins Gebiet von Oklahoma nahm. Die weißen Blüten der Cherokee-Rose sollen die Tränen des Volkes der Cherokee symbolisieren, das aus seiner Heimat vertrieben wurde. Die Cherokee-Rose ist im Süden noch immer weit verbreitet und eine leicht zu züchtende Pflanze. Lesen Sie weiter, um mehr über die Cherokee-Rose zu erfahren.

Was ist eine Cherokee-Rose?

Obwohl sie eigentlich in China, Taiwan, Laos und Vietnam beheimatet ist, hat sich die Cherokee-Rose im Südosten der Vereinigten Staaten eingebürgert. Die Cherokee-Rose ist eine Kletterrose. In freier Natur können ihre Stängel bis zu 6 m hoch werden. In Hausgärten werden die Pflanzen in der Regel auf etwa 2 m zurückgeschnitten und als Hecken gepflanzt. Im Frühjahr bilden sie einzelne weiße Blüten mit gelben Staubblättern. Die Blüten können einen Durchmesser von 5 bis 10 cm haben und duften. Sie blühen nur einmal, danach bildet die Pflanze Hagebutten, die im Spätsommer eine leuchtend orange-rote Farbe annehmen. Wenn nicht heimische Pflanzen sich so schnell einbürgern wie diese Pflanzen im Südosten der USA, muss man sich fragen, ob die Cherokee-Rose invasiv ist. In einigen Teilen von Alabama, Georgia, Florida und South Carolina ist sie als invasive Art gelistet. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich vor dem Anbau der Cherokee-Rose in Ihrem Garten bei Ihrer örtlichen Landwirtschaftsberatung über ihren Invasionsstatus an Ihrem Standort zu informieren.

Pflege der Cherokee-Rose

Cherokee-Rosen sind in den Klimazonen 7 bis 9 winterhart, wo sie halbimmergrün bis immergrün sein können. Sie sind resistent gegen Wildverbiss, trockenheitstolerant, wenn sie einmal etabliert sind, und vertragen auch schlechte Böden. Sie sind außerdem sehr dornig, weshalb sie als problematisch gelten, wenn sie sich in der freien Natur ansiedeln. Cherokee-Rosen vertragen Halbschatten, gedeihen aber am besten in voller Sonne. Sie sollten jährlich zurückgeschnitten werden, um eine buschige Form zu erhalten.

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