
Was ist eine Vogelnestorchidee? Vogelnestorchideen (Neottia nidus-avis) sind sehr seltene, interessante und etwas seltsam aussehende Wildpflanzen. Die Wuchsbedingungen der Vogelnestorchidee sind in erster Linie humusreiche Laubwälder. Die Pflanze ist nach den verflochtenen Wurzeln benannt, die einem Vogelnest ähneln. Lesen Sie weiter, um mehr über die Wildblume Vogelnestorchidee zu erfahren.
Wuchsbedingungen der Vogelnestorchidee
Vogelnestorchideen enthalten fast kein Chlorophyll und sind nicht in der Lage, aus Sonnenlicht Energie zu gewinnen. Um zu überleben, ist die Orchidee während ihres gesamten Lebenszyklus auf Pilze angewiesen. Die Wurzeln der Orchidee sind mit dem Pilz verbunden, der organisches Material in Nährstoffe zerlegt, die die Orchidee ernähren. Wissenschaftler sind sich nicht sicher, ob der Pilz im Gegenzug etwas von der Orchidee erhält, was bedeutet, dass die Orchidee möglicherweise ein Parasit ist. Also noch einmal: Was ist eine Vogelnestorchidee? Wenn Sie das Glück hätten, auf diese Pflanze zu stoßen, würden Sie von ihrem ungewöhnlichen Aussehen überrascht sein. Da die Orchidee kein Chlorophyll hat, kann sie keine Photosynthese betreiben. Die blattlosen Stängel sowie die stacheligen Blüten, die im Sommer erscheinen, haben eine blasse, honigartige, bräunlich-gelbe Färbung. Obwohl die Pflanze eine Höhe von etwa 45,5 cm erreicht, sind Vogelnestorchideen aufgrund ihrer neutralen Farbe schwer zu erkennen. Vogelnestorchideen sind nicht gerade schön, und Menschen, die diese Wildblumen aus der Nähe gesehen haben, berichten, dass sie einen starken, widerlichen, aber süßlichen Geruch nach „totem Tier” verströmen. Das macht die Pflanze attraktiv – vielleicht nicht für Menschen, aber für eine Vielzahl von Fliegen, die die Pflanze bestäuben.
Wo wächst die Vogelnestorchidee?
Wo wächst diese einzigartige Orchidee? Die Vogelnestorchidee kommt vor allem im tiefen Schatten von Birken- und Eibenwäldern vor. In Nadelwäldern ist die Pflanze nicht zu finden. Vogelnestorchideen wachsen in fast ganz Europa und Teilen Asiens, darunter Irland, Finnland, Spanien, Algerien, die Türkei, der Iran und sogar Sibirien. In Nord- und Südamerika kommen sie nicht vor.




