
Die meisten Gärtner haben eine, zwei oder drei Pflanzen, mit denen sie sich über Jahre hinweg schwergetan haben. Dazu gehören wahrscheinlich auch einige widerspenstige Stauden, die man besser nicht in den Garten gepflanzt hätte. Stauden sind in der Regel pflegeleichte Pflanzen, die jedes Jahr wiederkommen, aber einige davon bereiten Ihnen Kopfzerbrechen. Lernen Sie aus den Fehlern anderer und vermeiden Sie diese schwierigen Pflanzen. Wie kann es Stauden geben, die man vermeiden sollte? Für einen Gärtner und Pflanzenliebhaber kann es schwer sein, sich mit der Tatsache abzufinden, dass es einige Pflanzen gibt, die man einfach vermeiden sollte. In einigen Fällen liegt es daran, dass sie für Ihren Standort nicht geeignet sind. Wenn Sie beispielsweise versuchen, eine Sukkulente in Ihrem staunassen Regengarten zu züchten, werden Sie nichts als Ärger haben.
Andererseits gibt es Stauden, die einfach für niemanden zu lieben sind, unabhängig von der lokalen Umgebung und den Bedingungen. Einige breiten sich aus und wachsen unkontrolliert, sodass sie ständig zurückgeschnitten werden müssen, sonst sehen sie ungepflegt und unordentlich aus. Andere sind giftig und gefährlich oder sie sind invasiv und bergen die Gefahr, einheimische Pflanzen in der Umgebung zu verdrängen.
Stauden, die Sie nicht pflanzen sollten
Bevor Sie Stauden in Ihrem Garten oder in Ihren Beeten pflanzen, sollten Sie sich gut informieren, um Probleme zu vermeiden. Es gibt viele Stauden, die Sie später bereuen werden, also informieren Sie sich vorher genau. Hier sind nur einige Beispiele für Stauden, die Sie vermeiden sollten, und die Gründe dafür:
- Aloe vera– Aloe ist eine großartige Pflanze, wenn Sie keine Haustiere haben. Die saftigen Blätter sind attraktiv für Hunde, die gerne kauen, aber sie sind giftig.
- Belladonna – Belladonna, auch bekannt als Tollkirsche, ist hübsch, aber tödlich. Sie sollte niemals in einem Garten mit Haustieren oder Kindern stehen.
- Minze – Wer liebt Kräuter nicht? Minze ist so einfach anzubauen und es gibt sie in zahlreichen Sorten. Aber sie wird Ihnen das Leben zur Hölle machen, da sie alles andere überwuchert, was Sie anbauen. Halten Sie dieses Kraut sicher in Töpfen.
- Mimose und Japanische Berberitze – Sowohl Mimose als auch Berberitze sind schöne Pflanzen, aber sie sind auch invasiv. Wenn Ihnen Ihre einheimischen Pflanzen und die lokale Umwelt am Herzen liegen, vermeiden Sie sie. Sie verbreiten sich nicht nur in Ihrem Garten, sondern dank Samen und Vögeln auch in die nahegelegenen Naturlandschaften. Berberitzen beherbergen außerdem Zecken, die die Lyme-Borreliose übertragen.
- Wasserhyazinthe – Diese Wasserpflanze ist eine weitere invasive Staude, die als Filter für Wasseranlagen beliebt ist, aber Wasserhyazinthen ersticken andere Pflanzen und sogar Fische.
- Amarant – Diese atemberaubende Staude ist ein Albtraum für Allergiker. Amaranth produziert viel Pollen, also Vorsicht.
- Yucca – Dies ist ein Beispiel für eine Pflanze, die mehr Aufwand erfordert, als sie wert ist. Um Yucca gepflegt aussehen zu lassen, müssen Sie ständig abgestorbene Blätter entfernen. Und wenn Sie sie loswerden wollen, müssen Sie tief graben.
- Maiglöckchen – Auch wenn sie hübsch anzusehen sind und herrlich duften, sollten Sie es sich zweimal überlegen, bevor Sie Maiglöckchen in Ihrem Garten pflanzen. Die Pflanze neigt dazu, sich schnell auszubreiten und außer Kontrolle zu geraten. Die Bekämpfung dieser Pflanze ist ebenfalls nicht einfach. Darüber hinaus sind Maiglöckchen giftig und daher nicht für Kinder und Haustiere geeignet.
Nicht alle Stauden sind überall schlecht, daher sollten Sie sich über Ihre Region informieren. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Pflanze mehrjährig ist oder wie sie sich in Ihrer Umgebung verhält, wenden Sie sich an Ihre örtliche Beratungsstelle.




