Klebrige Substanz auf Orchideenblättern – Was verursacht klebrige Orchideenblätter?

Orchideen gehören zu den schönsten und exotischsten Blütenpflanzen. Früher mussten berühmte Orchideenzüchter wie Raymond Burr (Perry Mason) große Anstrengungen unternehmen, weite Wege zurücklegen und hohe Kosten auf sich nehmen, um Orchideen zu erwerben.

Heute sind sie in den meisten Gartencentern, Gewächshäusern und sogar in großen Einkaufszentren erhältlich, sodass die Orchideenzucht für jedermann zu einem einfachen und kostengünstigen Hobby geworden ist. Allerdings können selbst die erfahrensten Züchter Probleme mit Orchideenblättern haben – eines davon ist eine klebrige Substanz auf den Orchideenblättern. Lesen Sie weiter, um mehr über die häufigsten Ursachen für klebrige Orchideenblätter zu erfahren.

Klebrige Substanz auf Orchideen

Viele Menschen, die neu im Orchideenzüchten sind, geraten in Panik, wenn sie zum ersten Mal eine klebrige Substanz auf Orchideen entdecken. Erfahrene Gärtner wissen, dass klebrige Substanzen auf Pflanzen oft Sekrete oder „Honigtau” von Schädlingen wie Blattläusen, Wollläusen oder Schildläusen sind.

Obwohl diese Schädlinge sicherlich eine klebrige Substanz auf Orchideenpflanzen verursachen können, gibt es einen natürlichen Saft, der von einigen Orchideenblüten und -knospen produziert wird. Orchideenzüchter bezeichnen diese klare, klebrige Substanz als „Happy Sap“ (glücklicher Saft).

Dieser glückliche Saft wird von den Blüten produziert, wahrscheinlich um Bestäuber anzulocken, kann jedoch stark tropfen und zu klebrigen Orchideenblättern oder -stielen führen. Wenn Orchideenblätter also klebrig sind, könnte dies einfach auf diesen klaren Saft zurückzuführen sein, der sich leicht von den Pflanzenoberflächen abwaschen lässt und kein Grund zur Sorge ist. Es könnte jedoch auch auf andere Probleme mit Orchideen hinweisen.

Behandlung einer Orchidee mit klebrigen Blättern

Wenn Sie eine klebrige Substanz auf Orchideen entdecken, sollten Sie alle Pflanzenoberflächen gründlich auf Insekten untersuchen. Wenn Sie Ameisen auf Ihren Orchideen herumlaufen sehen, ist dies ein Zeichen dafür, dass Blattläuse oder Wollläuse vorhanden sind, da diese Schädlinge eine seltsame symbiotische Beziehung zu Orchideen haben.

Blattläuse, Wollläuse und Schildläuse können unter den Blättern, an den Blattverbindungen und sogar auf den Blüten und Knospen unbemerkt bleiben. Untersuchen Sie daher jede Stelle der Orchideenpflanzen genau.

Honigtau neigt zu Rußtau, der graue bis braune klebrige, schleimige Flecken auf dem Laub der Orchideen bildet. Rußtau ist eine Pilzinfektion, die erhebliche Schäden verursachen kann, wenn sie nicht behandelt wird. Blattläuse, Wollläuse und Schildläuse können ebenfalls große Schäden verursachen und infizierte Orchideenpflanzen sogar absterben lassen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Orchideen von einem dieser Schädlinge befallen sind, waschen Sie alle Pflanzenteile gründlich mit Gartenbauöl oder Reinigungsalkohol ab.

Sie können regelmäßig Gartenbauöl oder Neemöl verwenden, um zukünftigen Befall zu verhindern. Diese Öle können auch eine Reihe von Pilzkrankheiten verhindern. Wenn Ihre Orchidee dunkelbraune bis schwarze, klebrige, feucht aussehende Flecken auf den Blättern und Stielen aufweist, könnte dies ein Anzeichen für eine schwere bakterielle Infektion sein. Infiziertes Pflanzengewebe kann zur genauen Diagnose zu Ihrer örtlichen Beratungsstelle gebracht oder eingeschickt werden.

Es gibt jedoch keine Behandlung für bakterielle Infektionen bei Orchideen. Die erkrankten Pflanzen sollten entfernt und vernichtet werden, um weitere Infektionen zu verhindern. Einige Pilzkrankheiten können ebenfalls klebrige braune bis schwarze Ringe auf den Blättern der Orchidee verursachen. Bei Pilzkrankheiten können die befallenen Blätter entfernt und Gartenbauöle verwendet werden, um weitere Infektionen zu verhindern.

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