
Kohl hat eine lange Anbaugeschichte. Dies mag daran liegen, dass es viele verschiedene Kohlsorten gibt, die angebaut werden können. Welche Kohlsorten gibt es? Grundsätzlich gibt es sechs Kohlsorten mit einigen Variationen innerhalb jeder Sorte.
Über verschiedene Kohlsorten
Zu den Kohlsorten gehören Grünkohl und Rotkohl, Chinakohl, Bok Choy, Wirsing und Rosenkohl.
Die meisten Kohlsorten bilden Köpfe, die zwischen 0,5 und 5 kg wiegen können, wobei jede Pflanze einen einzigen Kopf produziert. Die Form des Kopfes variiert von rund bis spitz, länglich oder konisch. Rosenkohl ist eine Ausnahme und bildet mehrere Köpfe entlang eines Hauptstiels mit bis zu 100 Sprossen pro Pflanze.
Sowohl Kohl als auch Rosenkohl gedeihen bei kühlerem Wetter. Kohl wächst in den USDA-Klimazonen 3 und höher, Rosenkohl in den USDA-Klimazonen 4 bis 7.
Frühe Kohlsorten können bereits nach 50 Tagen reif sein, während Rosenkohl 90 bis 120 Tage bis zur Reife benötigt. Alle Kohlsorten gehören zur Familie der Brassica und gelten als kalorienarme Lebensmittel, die reich an Vitamin C sind.
Verschiedene Kohlsorten zum Anbauen
Sowohl rote als auch grüne Kohlsorten bilden runde, kompakte Köpfe. Sie werden häufig in Krautsalat verwendet, aber aufgrund ihrer Robustheit eignen sie sich auch gut für viele andere Zubereitungsarten, vom Braten bis zum Einlegen.
Wirsing ist mit seinen gekräuselten, spitzenartigen Blättern eine der schönsten Kohlsorten. Er bildet ebenfalls einen runden Kopf, der jedoch weniger kompakt ist als der von roten oder grünen Sorten. Die Blätter sind außerdem zarter und eignen sich gut als Wraps oder zum leichten Anbraten.
Napa-Kohl (auch bekannt als Chinakohl) ähnelt in seiner Wuchsform dem Römersalat und bildet einen langen Kopf mit weißen Rippen, die von gerüschten, hellgrünen Blättern umrandet sind. Er hat einen milderen Geschmack als einige andere Kohlsorten, kombiniert mit einer pfeffrigen Note.
Pak Choi und Baby Pak Choi sehen ein wenig wie Mangold aus, haben jedoch leuchtend weiße Rippen, die in ein strahlendes Grün übergehen. Er wird häufig in Pfannengerichten verwendet und eignet sich auch gut zum Schmoren, wodurch seine süße Seite zur Geltung kommt.
Rosenkohl sind im Grunde genommen kleine Kohlköpfe, die in Gruppen entlang eines Hauptstiels wachsen. Diese kleinen Kerlchen halten sich wochenlang, wenn man sie am Stiel lässt. Sie eignen sich hervorragend zum Braten oder Dämpfen und werden oft mit Speck kombiniert.




