
Was ist ein Flechtzaun? Wenn Sie denken, dass Flechtwerk vor langer, langer Zeit im Mittelalter ein Baumaterial war, liegen Sie völlig richtig. Aber Flechtwerk gibt es auch heute noch, und preisbewusste Gärtner nutzen Flechtzäune, um Barrieren in ihrer Landschaft zu schaffen.
Was genau ist Flechtwerk? Was braucht man, um einen Flechtzaun zu bauen? Lesen Sie weiter und erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um einen originellen Flechtzaun zu bauen. Was ist ein Flechtzaun? Flechten ist ein uraltes Handwerk, bei dem junge, grüne Triebe um aufrecht stehende Stöcke oder Pfähle geflochten werden, um eine Wand oder einen Zaun zu bilden. Vor Hunderten von Jahren wurde es von europäischen Landbesitzern zum Bau von Häusern, Schuppen und Zäunen verwendet.
Heute beschränkt sich Flechten weitgehend auf die Herstellung rustikaler Zäune und Gartenornamente, darunter Spaliere und Bögen aus Ästen. Es ist nicht nur eine Gartenarbeit, sondern auch ein interessantes Hobby und eine wunderbare Möglichkeit, lästige Baumstümpfe und grüne Triebe zu verwerten, die jedes Frühjahr wieder auftauchen.
Materialien für Flechtzäune
Weidenzaun sind nostalgisch und passen perfekt zur Ästhetik eines Bauerngartens. Wie sieht es mit den Kosten aus? Wenn man sich einige der coolen Weidenzaun ansieht, ist es kaum zu glauben, aber das Flechten ist fast kostenlos. Das liegt daran, dass die Materialien für Weidenzaun Holzpfähle oder -stangen und gerade, schlanke, biegsame Triebe sind. Diese schneidet man selbst aus Weiden oder anderen Bäumen auf dem eigenen Grundstück.
Wenn Sie schon einmal eine Weide oder einen ähnlichen Baum gefällt haben, wissen Sie aus erster Hand, wie schnell diese Triebe an allen Seiten des Baumstumpfs erscheinen. Andere Bäume, die Triebe bilden, sind Ahorn, Hartriegel, Buche, Kirsche, Hemlocktanne und Forsythie. Jede Baumart eignet sich für Triebe, solange sie gerade und biegsam sind.
Wie man einen Flechtzaun baut
Um einen Flechtzaun selbst zu bauen, braucht man nicht viel mehr als Zeit und Motivation. Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich überlegen, wie Ihr Zaun aussehen soll. Dann sammeln Sie die Materialien.
Besorgen Sie sich genügend Hartholzpfähle oder -pfosten, damit Sie alle 46 cm einen setzen können. Sie sollten dick sein – mindestens 10 cm – und doppelt so lang wie Ihr Zaun hoch sein wird. Die besten Holzarten für diese Pfähle sind Eiche, Walnuss, Bambus, Kastanie oder Ahorn. Wenn Sie Ihre Pfähle selbst herstellen, benötigen Sie eine Säge zum Schneiden der Äste, eine Axt zum Schärfen der Enden, die in den Boden gesteckt werden, und einen großen Gartenhammer, um die Pfähle in den Boden zu schlagen.
Schlagen Sie jeden Stützpfahl mindestens 30 cm tief in den Boden. In der Regel wird die untere Hälfte des Pfahls in den Boden geschlagen.
Schneiden Sie dann genügend Triebe für das Projekt ab und achten Sie darauf, dass sie einen Durchmesser von etwa 1 cm und eine Länge von mindestens 101 cm haben. Warum so lang? Sie möchten, dass jeder Trieb um mehrere Pfähle gewoben wird.
Weben Sie die Triebe unter und über die Pfähle und schieben Sie dann den gewebten Abschnitt nach unten, um ihn zu verdichten. Verwenden Sie zuerst dickere Triebe und flechten Sie dann die dünnen Triebe in die Lücken des Zauns.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange hält ein Flechtzaun?
Einige Flechtzäune halten bis zu 10 Jahre, aber diese Langlebigkeit ist nicht garantiert. Sie hängt vom Wetter, der Qualität der Konstruktion und den verwendeten Konservierungstechniken ab.
Welche Zweige eignen sich am besten für Flechtzäune?
Die besten Triebe für Flechtzäune sind biegsam, schlank und ziemlich lang. Eine Reihe verschiedener Baumarten eignen sich gut, wobei Weide und Hasel die traditionellen Bäume sind.




