Ideen für unterirdische Gewächshäuser: Was sind Grubengewächshäuser?

Menschen, die sich für nachhaltiges Leben interessieren, entscheiden sich oft für unterirdische Gärten, die bei richtiger Anlage und Pflege mindestens drei Jahreszeiten lang Gemüse liefern können. Einige Gemüsesorten können Sie möglicherweise das ganze Jahr über anbauen, insbesondere kühlwetterliebende Gemüsesorten wie Grünkohl, Salat, Brokkoli, Spinat, Radieschen oder Karotten.

Was sind Grubengewächshäuser?

Was sind Grubengewächshäuser, auch bekannt als unterirdische Gärten oder unterirdische Gewächshäuser? Einfach ausgedrückt sind Grubengewächshäuser Konstruktionen, die Gärtner in kalten Klimazonen nutzen, um die Vegetationsperiode zu verlängern, da unterirdische Gewächshäuser im Winter viel wärmer sind und der umgebende Boden die Konstruktion während der Sommerhitze für Pflanzen (und Menschen) angenehm hält. Grubengewächshäuser werden seit mindestens zwei Jahrzehnten in den Bergen Südamerikas mit großem Erfolg gebaut. Die Konstruktionen, auch als Walipini bekannt, nutzen die Sonneneinstrahlung und die thermische Masse der umgebenden Erde. Sie sind auch in Tibet, Japan, der Mongolei und verschiedenen Regionen der Vereinigten Staaten weit verbreitet. Obwohl sie komplex klingen, sind die Konstruktionen, die oft aus wiederverwendeten Materialien und mit freiwilligen Arbeitskräften gebaut werden, einfach, kostengünstig und effektiv. Da sie in einen natürlichen Hang eingebaut sind, haben sie nur eine sehr geringe exponierte Fläche. Die Strukturen sind in der Regel mit Ziegeln, Lehm, lokalem Stein oder anderen Materialien ausgekleidet, die dicht genug sind, um Wärme effektiv zu speichern.

Ideen für unterirdische Gewächshäuser

Der Bau eines unterirdischen Grubengewächshauses kann auf verschiedene Weise erfolgen, aber die meisten Grubengewächshäuser sind in der Regel einfache, funktionale Konstruktionen ohne viel Schnickschnack. Die meisten sind 1,8 bis 2,4 m tief, wodurch das Gewächshaus die Wärme der Erde nutzen kann. Es ist möglich, einen Gang einzubauen, sodass das Gewächshaus auch als Wurzelkeller genutzt werden kann. Das Dach ist geneigt, um die Wärme und das Licht der verfügbaren Wintersonne optimal zu nutzen, wodurch das Gewächshaus im Sommer kühler bleibt. Die Belüftung hält die Pflanzen kühl, wenn die Sommertemperaturen hoch sind. Weitere Möglichkeiten, die Wärme während der Wintermonate zu optimieren, sind die Ergänzung von Licht und Wärme durch Wachstumslampen, das Befüllen schwarzer Fässer mit Wasser zur Speicherung von Wärme (und zur Bewässerung der Pflanzen) oder das Abdecken des Gewächshausdachs mit einer Isolierdecke während der kältesten Nächte. Hinweis: Beim Bau eines unterirdischen Grubengewächshauses ist ein wichtiger Faktor zu beachten: Achten Sie darauf, dass das Gewächshaus mindestens 1,5 m über dem Grundwasserspiegel liegt, da Ihre unterirdischen Gärten sonst überflutet werden könnten.

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