
Die Umstellung auf intelligente Bewässerungssysteme reduziert nachweislich den Wasserverbrauch und sorgt gleichzeitig für den schönen grünen Rasen, den so viele Hausbesitzer lieben. Was ist also intelligente Bewässerung und wie funktioniert ein intelligentes Bewässerungssystem? Und noch wichtiger: Kann intelligente Bewässerungstechnologie in ein bestehendes System integriert werden?
Wie funktioniert ein intelligentes Bewässerungssystem?
Ein programmierbares Bewässerungssystem ermöglicht es Hausbesitzern und Immobilienverwaltern, einen Timer einzustellen, der die Rasensprenger automatisch ein- und ausschaltet. Diese Systeme verfügen über Übersteuerungsfunktionen, die verhindern können, dass die Sprinkler laufen, wenn die Natur die Bewässerung des Rasens übernimmt, aber diese Übersteuerungsfunktionen müssen manuell bedient werden.
Nicht so bei intelligenter Bewässerung! Zu den Vorteilen einer intelligenten Bewässerung gehört die Möglichkeit, entweder die lokalen Wetterbedingungen oder den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt des Bodens zu überwachen. So passen intelligente Bewässerungssysteme die Bewässerungspläne automatisch an den tatsächlichen Bedarf des Rasens an.
In den meisten Fällen kann intelligente Bewässerungstechnik in bestehende Bewässerungssysteme integriert werden und senkt den Wasserverbrauch um 20 bis 40 Prozent. Diese Systeme sind zwar teuer, machen sich aber durch die Senkung der Wasserrechnungen innerhalb weniger Jahre bezahlt.
Das Beste daran? Intelligente Bewässerungssysteme lassen sich mit dem WLAN zu Hause oder im Büro verbinden und können über ein Smart-Gerät ferngesteuert werden. Sie müssen also nicht mehr daran denken, die Sprinkleranlage morgens vor dem Verlassen des Hauses ein- oder auszuschalten.
Einsatz intelligenter Bewässerungstechnologie
Intelligente Bewässerungstechnologie kann in bestehende unterirdische Bewässerungssysteme integriert werden, indem die derzeitige Steuerung durch eine intelligente Steuerung ersetzt wird. In einigen Fällen können zusätzliche wetter- oder feuchtigkeitsbasierte Sensoren mit vorhandenen Steuerungen und Systemen verwendet werden, wodurch die Kosten für die Anschaffung einer neuen Steuerung eingespart werden.
Vor dem Kauf dieser Technologie sollten Hausbesitzer und Immobilienverwalter sich gründlich informieren, um sicherzustellen, dass die intelligenten Steuerungen und Sensoren mit den vorhandenen Bewässerungssystemen sowie mit Smart-Geräten kompatibel sind. Darüber hinaus müssen sie sich zwischen wetterbasierten und feuchtigkeitsbasierten Sensoren entscheiden.
Evapotranspirationssteuerungen (wetterbasierte Sensoren) verwenden lokale Wetterdaten, um die Laufzeiten der Sprinkler zu regulieren. Diese Art von Sensoren greifen entweder über WLAN auf öffentlich zugängliche lokale Wetterdaten zu oder nehmen Wettermessungen vor Ort vor. Die Messwerte für Temperatur, Wind, Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit werden dann zur Berechnung des Bewässerungsbedarfs verwendet.
Die Bodenfeuchtigkeitstechnologie verwendet Sonden oder Sensoren, die in den Garten eingesetzt werden, um den tatsächlichen Bodenfeuchtigkeitsgehalt zu messen. Je nach Art des installierten Sensors können diese Systeme entweder den nächsten Bewässerungszyklus aussetzen, wenn die Messwerte eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit anzeigen, oder als bedarfsgesteuertes System eingestellt werden. Der letztere Sensortyp misst sowohl den oberen als auch den unteren Feuchtigkeitsgrenzwert, und die Steuerung schaltet die Sprinkler automatisch ein, um den Wasserstand zwischen den beiden Messwerten aufrechtzuerhalten.




