
Je nachdem, wen man fragt, sind wilde Radieschen entweder Unkraut, das vernichtet werden muss, oder Nutzpflanzen, die man genießen kann. Ihre eigene Meinung hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie Sie mit ihnen in Berührung gekommen sind. Wenn Sie ein Feld voller Radieschen entdeckt haben und sich an einem neuen Gericht versuchen möchten, sind Ihre Gefühle wahrscheinlich viel positiver, als wenn Sie feststellen, dass sie Ihre Gartenpflanzen verdrängen. Lesen Sie weiter, um mehr über die Verwendung von wildem Rettich sowie über Methoden zu seiner Bekämpfung zu erfahren.
Verwendung von wildem Rettich
Was ist wilder Rettich? Er ähnelt dem kultivierten Rettich, und die beiden können sich gegenseitig bestäuben, wenn sie in der Nähe voneinander wachsen. Im Aussehen ähnelt er sehr dem wilden Senf, einem nahen Verwandten. Wenn Sie mutig sind, sind alle Teile essbar. Kochen Sie das Grünzeug und essen Sie die Blüten und Schoten roh. Die harte Außenhaut der Wurzeln lässt sich leicht mit den Händen abziehen und gibt den Blick auf einen inneren Kern frei, der nach 45 Minuten Kochzeit recht gut und zart ist.
Wie man Wildrettich bekämpft
Wenn Sie sich eher für die Bekämpfung von Wildrettich interessieren als für den Verzehr der Pflanze, sollten Sie mehr über ihre Wuchsform wissen. Wildrettich (Raphanus raphanistrum) tritt im Winter im Süden der USA und im Frühjahr im Norden der Vereinigten Staaten auf. Er bildet eine Basis aus borstigen, gezackten Blättern, die sich über eine Fläche von 25 bis 35 cm ausbreiten. Wenn es wärmer wird, schießt er in die Höhe und bildet einen hohen, verzweigten Blütenstiel, der, wenn man ihn der Natur überlässt, Samen für das nächste Jahr bildet und noch mehr Unkraut in Ihrem Garten oder auf Ihrer Weide verursacht. Der beste Weg, Wildrettich-Unkraut zu bekämpfen, ist, dies zu verhindern. Identifizieren und vernichten Sie die Pflanzen, bevor sie blühen, dann sollte der Befall im nächsten Jahr deutlich geringer ausfallen. Am effektivsten lässt sich Wildrettich mit Herbiziden beseitigen. Versuchen Sie, Ihren Garten oder Ihre Weide dicht bepflanzt zu halten – Wildrettich liebt offene Flächen und kann beim Keimen verdrängt werden.




