Bekämpfung von Glyzinienbohrern: Wie man Schäden durch Glyzinienbohrer behebt

Glyzinien sind prächtige, sich windende Kletterpflanzen, die die Luft mit ihrem zarten Duft erfüllen, wenn sie blühen. Diese Zierpflanzen sind winterhart, wachsen schnell und sind – in den meisten Fällen – kaum anfällig für Schädlinge oder Krankheiten. Ein wichtiger Schädling der Pflanze ist jedoch der Glyzinienbohrer, ein Käfer, der sich in die holzigen Stängel der Glyzinie bohrt und so den Fluss von Wasser und Nährstoffen unterbricht. Wenn man weiß, wie man Bohrkäfer an Glyzinien frühzeitig bekämpft, kann man die Gesundheit und das Aussehen der Pflanze schützen.

Schäden durch Glyzinienbohrkäfer

Die Beeinträchtigung des Aussehens einer Glyzinie ist eines der offensichtlichen Probleme, aber das Problem geht noch tiefer. Die Löcher machen die Pflanze anfällig für Fäulnis und Krankheiten sowie für andere Insektenbefall. Das wichtigste Problem ist die Ringelung des wichtigen Meristemgewebes im Inneren der Stängel. Dieses Gewebe ist für den Transport von Nährstoffen und Feuchtigkeit zu allen Teilen der Pflanze verantwortlich. Wenn der Tunnel dieses Gewebe durchschneidet, können Nahrung und Wasser nicht mehr zum Rest des Stammes gelangen. Schäden durch Glyzinienbohrer sind bei jungen Bäumen am problematischsten, da diese nur über wenige Reserven verfügen, um sich gegen den Befall zu wehren.

Arten von Glyzinienbohrern

Bohrkäfer befallen viele Pflanzen- und Baumarten. Die wichtigsten Arten von Glyzinienbohrern sind der Langkopfbohrer und der Rundkopfbohrer. Dabei handelt es sich eigentlich um wunderschöne Käfer mit leuchtenden Farben. Der Langkopfbohrer hat lange Fühler und seine Larven werden Rundkopfbohrer genannt. Diese sehen aus wie pummelige gelblich-weiße Maden mit braunen Köpfen und deutlich erkennbaren Mundwerkzeugen. Rundkopfbohrer auf Glyzinien verursachen den größten Schaden, da sie sich vom Holz ernähren und Tunnel darin bohren. Eine der häufigsten Arten, die zu Schädlingen auf Glyzinien werden können, ist der gefleckte Baumbohrer. Die Bekämpfung von Glyzinienbohrern beginnt, bevor die erwachsenen Tiere Eier legen und Tunnel bohren.

Wie man Bohrer auf Glyzinien bekämpft

Der erste Schritt, um Ihrer Glyzinie zu helfen, besteht darin, sie gesund zu halten. Gesunde Reben, die in guter Erde wachsen und ausreichend mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt werden, können einem Teil der Bohraktivitäten standhalten. Befallene Reben müssen entfernt werden, damit die Bohrer nicht in ungestörte Bereiche vordringen können. Chemische Bekämpfungsmittel gegen Glyzinienbohrer mit Residualwirkung müssen vor der Eiablage der erwachsenen Tiere angewendet werden. Die Larven schlüpfen und fressen das Gift, wodurch sie effektiv getötet werden, bevor sie das empfindliche Innere der Stängel erreichen können. Wenn Larven sichtbar sind, sprühen Sie Spinosad oder Bacillus thuringiensis für eine ungiftige Bekämpfung. Dies muss erfolgen, wenn die Rundkopfbohrer auf der Glyzinie noch jung sind, um wirksam zu sein.

„Low-Tech”-Bekämpfung von Glyzinienbohrern

Wenn alles andere fehlschlägt, versuchen Sie es im Frühjahr, wenn die Larven zum Fressen hervorkommen, mit der „Pflücken und Zerdrücken”-Methode. Das ist nicht nur befriedigend, sondern auch ungiftig und erfordert keine spezielle Ausrüstung. Eine weitere Möglichkeit, die Schädlinge zu bekämpfen, besteht darin, sie herauszufischen. Verwenden Sie dazu einen dünnen Draht und drehen Sie ihn im Bohrloch herum. Sie können die Larven aufspießen und dann langsam und vorsichtig aus dem Baum ziehen. Einige Gärtner schwören darauf, einen Tropfen eines Produkts auf Erdölbasis in das Loch zu geben, um die Larven zu überziehen und zu ersticken. Probieren Sie eine dieser schnellen und einfachen Bekämpfungsmethoden aus, bevor Sie viel Geld für chemische Lösungen ausgeben. Sie könnten durchaus funktionieren!

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