Was ist eine Panama-Beere: Pflege von Panama-Beerenbäumen

Tropische Pflanzen sorgen für endlose Abwechslung in der Landschaft. Panama-Beerenbäume (Muntingia calabura) sind eine dieser einzigartigen Schönheiten, die nicht nur Schatten spenden, sondern auch süße, schmackhafte Früchte liefern. Was ist eine Panama-Beere? Die Pflanze hat zahlreiche indigene Namen, aber für unsere Zwecke ist sie ein Obstbaum aus dem tropischen Amerika. Sie hat verschiedene Spitznamen wie chinesische Kirsche, Erdbeerbaum und jamaikanische Kirsche. Weitere Informationen über die Panama-Beere können Ihnen diese fabelhafte exotische Pflanze und ihre köstlichen Früchte näherbringen.

Informationen über die Panama-Beere

Früchte aus der Alten Welt Amerikas werden oft in die wärmeren Regionen der Neuen Welt gebracht, so auch die jamaikanischen Kirschbäume. Die Pflanze ist zwar in den warmen Gebieten Mittel- und Südamerikas heimisch, wurde aber auch in anderen tropischen Klimazonen wie Florida, Hawaii und weiter entfernt auf den Philippinen und in Indien eingeführt. Sie hat eine schöne, hibiskusähnliche Blüte und produziert moschusartige Früchte mit Feigenaroma. Vielleicht lernen Sie hier zum ersten Mal die Panama-Beerenbäume kennen, die eine Höhe von 7,5 bis 12 m erreichen können und große, 5 bis 13 cm lange, lanzettförmige, immergrüne Blätter haben. Die außergewöhnlichen Blüten werden bis zu 2 cm breit und sind cremeweiß mit auffälligen, leuchtend goldenen Staubblättern. Die Blüten halten nur einen Tag lang. Die Früchte sind reichlich vorhanden, 1 cm groß, rund und reifen von grün zu rot. Wenn sie reif sind, ähneln sie tatsächlich winzigen Granatäpfeln. Der Geschmack soll sehr süß sein und sie schmecken frisch, als Marmelade oder in Backwaren. Die Früchte werden oft auf mexikanischen Märkten verkauft, wo sie Capolin genannt werden.

Verwendung von jamaikanischen Kirschbäumen

Dieser hohe Baum würde sich gut in eine tropische Landschaft einfügen. Er spendet Schatten, bietet Lebensraum für Tiere und liefert Nahrung. Als Zierpflanze sind allein schon die exotischen Blüten ein echter Blickfang. Die Früchte hängen wie Weihnachtsschmuck an der Pflanze und locken Vögel und Menschen gleichermaßen an. In sehr warmen Regionen blüht und fruchtet der Baum das ganze Jahr über, aber in Gebieten wie Florida wird dies durch mehrere Wintermonate unterbrochen. Die Früchte fallen leicht ab, wenn sie reif sind, und können gesammelt werden, indem man ein Tuch unter den Baum legt und die Äste schüttelt. Sie eignen sich hervorragend für Torten und Marmeladen oder können zu einem erfrischenden Getränk gepresst werden. Aus den Blättern lässt sich auch ein guter Tee zubereiten. In Brasilien werden die Bäume an Flussufern gepflanzt. Die herabfallenden Früchte locken Fische an, die von den Fischern, die im Schatten der Bäume sitzen, leicht eingefangen werden können.

Wie man Panama-Beeren anbaut

Sofern Sie nicht in den USDA-Klimazonen 9 bis 11 leben, müssen Sie den Baum in einem Gewächshaus anbauen. Wählen Sie in warmen Klimazonen einen Standort mit voller Sonneneinstrahlung und gut durchlässigem Boden. Der Baum gedeiht sowohl auf alkalischen als auch auf sauren Böden und kommt auch mit nährstoffarmen Böden gut zurecht. Einmal etabliert, ist die Panama-Beere trockenheitstolerant, aber junge Bäume benötigen während ihrer Etablierungsphase regelmäßig Wasser. Die Samen können geerntet und direkt im Freien in gut gepflügtem Boden mit organischem Dünger und Fungizid gepflanzt werden. Die Sämlinge tragen innerhalb von 18 Monaten Früchte und wachsen in nur drei Jahren auf eine Höhe von 4 m.

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