
Als beliebter Snack für Diätwillige, als Füllung für Erdnussbutter in Schulbrotdosen und als nahrhafte Garnierung in Bloody Mary-Drinks ist Sellerie eines der beliebtesten Gemüse in den Vereinigten Staaten. Dieses zweijährige Gemüse lässt sich in den meisten Hausgärten leicht anbauen, ist jedoch anfällig für Probleme wie die Sellerie-Schwarzherzigkeit. Was ist die Schwarzherzigkeit bei Sellerie und ist sie behandelbar?
Was ist Schwarzherzigkeit?
Sellerie gehört zur Familie der Doldenblütler, zu der auch Karotten, Fenchel, Petersilie und Dill gehören. Er wird meist wegen seiner knackigen, leicht salzigen Stiele angebaut, aber auch die Wurzeln und Blätter des Selleries werden in der Küche verwendet. Sellerie wächst am besten in fruchtbaren, gut durchlässigen Böden mit viel organischem Material. Da Sellerie nur ein kleines Wurzelsystem hat, kann er Nährstoffe nur unzureichend aufnehmen, weshalb zusätzliche organische Substanzen unerlässlich sind. Diese Unfähigkeit, Nährstoffe effizient aufzunehmen, ist die Ursache für die Schwarzherzigkeit bei Sellerie, die auf einen Kalziummangel zurückzuführen ist. Die Aufnahme von Kalzium ist für die Zellentwicklung unerlässlich. Die Schwarzherzigkeit bei Sellerie äußert sich in einer Verfärbung der zarten jungen Blätter in der Mitte der Pflanze. Die betroffenen Blätter werden schwarz und sterben ab. Schwarzherzigkeit tritt auch häufig bei anderen Gemüsesorten auf, wie z. B.:
- Salat
- Endivie
- Radicchio
- Spinat
- Artischocke
Bei diesen Gemüsesorten wird dies als „Tip Burn“ bezeichnet und äußert sich, wie der Name schon sagt, in hell- bis dunkelbraunen Läsionen und Nekrosen entlang der Ränder und Spitzen neuer Blätter, die sich im Inneren des Gemüses entwickeln. Dieser Kalziummangel bei Sellerie tritt im Juli und August auf, wenn die Umweltbedingungen optimal sind und das Pflanzenwachstum seinen Höhepunkt erreicht. Kalziummangel hängt nicht unbedingt mit dem Kalziumgehalt des Bodens zusammen. Er kann einfach eine Begleiterscheinung von Bedingungen sein, die ein schnelles Wachstum begünstigen, wie warme Temperaturen und hohe Düngung.
Wie man Kalziummangel bei Sellerie behandelt
Um Schwarzherzigkeit bei Sellerie zu bekämpfen, arbeiten Sie vor dem Pflanzen 5 bis 10 cm gut verrotteten Mist, organischen Kompost und einen Volldünger (16-16-8) in einer Menge von 1 kg pro 9,29 m² ein. Graben Sie die Mischung bis zu einer Tiefe von 15 bis 20 cm in den Gartenboden ein. Eine gute Bewässerung ist ebenfalls wichtig für das Gedeihen von Selleriepflanzen. Eine gleichmäßige Bewässerung verhindert Stress für die Pflanzen und ermöglicht es dem minderwertigen Nährstoff aufnehmenden Wurzelsystem, seine Kalziumaufnahme besser zu steigern. Sellerie benötigt während der Wachstumsperiode mindestens 2,5 bis 5 cm Wasser pro Woche, entweder durch Bewässerung oder Regen. Wasserstress führt außerdem dazu, dass die Selleriestangen faserig werden. Regelmäßiges Gießen fördert knackige, zarte Stiele. Ein Tropfbewässerungssystem ist eine der effizientesten Methoden zur Bewässerung von Selleriepflanzen. Zusätzlich zum ersten Dünger, der beim Pflanzen ausgebracht wird, profitiert Sellerie von zusätzlichem Dünger. Bringen Sie einen Volldünger in einer Menge von 1 kg pro 9,29 m² als Seitendüngung aus.




