Wurzelsystem der Kreppmyrte: Sind die Wurzeln der Kreppmyrte invasiv?

Kreppmyrten sind wunderschöne, zarte Bäume, die im Sommer leuchtende, spektakuläre Blüten und im Herbst, wenn das Wetter kühler wird, wunderschöne Herbstfarben bieten. Aber sind die Wurzeln der Kreppmyrte so invasiv, dass sie Probleme verursachen können? Sie müssen sich darüber keine Sorgen machen, denn die Wurzeln der Kreppmyrte sind nicht invasiv.

Sind die Wurzeln der Kreppmyrte invasiv?

Die Kreppmyrte ist ein kleiner Baum, der selten höher als 9 m wird. Er ist bei Gärtnern wegen seiner üppigen Sommerblüten in Rosa- und Weißtönen beliebt und bietet außerdem eine abblätternde Rinde und ein farbenprächtiges Herbstlaub. Wenn Sie darüber nachdenken, einen Kreppmyrtenbaum in Ihrem Garten zu pflanzen, brauchen Sie sich keine Sorgen über die Invasivität der Kreppmyrten und ihrer Wurzeln zu machen. Das Wurzelsystem der Kreppmyrte schadet Ihrem Fundament nicht. Das Wurzelsystem der Kreppmyrte kann sich zwar über eine beträchtliche Entfernung ausbreiten, aber die Wurzeln sind nicht aggressiv. Die Wurzeln sind relativ schwach und dringen nicht in nahegelegene Fundamente oder Gehwege ein und gefährden auch keine benachbarten Pflanzen. Die Wurzeln der Kreppmyrte dringen nicht tief in den Boden ein und bilden auch keine Seitenwurzeln, die alles in ihrem Weg zerbrechen könnten. Tatsächlich ist das gesamte Wurzelsystem der Kreppmyrte flach und faserig und breitet sich horizontal bis zu dreimal so weit aus wie die Krone breit ist. Andererseits ist es ratsam, alle Bäume mindestens 2,5 bis 3 m von Gehwegen und Fundamenten entfernt zu halten. Die Kreppmyrte bildet da keine Ausnahme. Außerdem wächst das Wurzelsystem so nah an der Bodenoberfläche, dass Sie unter dem Baum keine Blumen pflanzen sollten. Selbst Gras könnte mit den flachen Wurzeln der Kreppmyrte um Wasser konkurrieren.

Haben Kreppmyrten invasive Samen?

Einige Experten stufen Kreppmyrten als potenziell invasive Pflanzen ein, aber die Invasivität der Kreppmyrte hat nichts mit den Wurzeln des Kreppmyrtenbaums zu tun. Vielmehr vermehrt sich der Baum so leicht aus seinen Samen, dass die daraus entstehenden Bäume, sobald die Samen aus der Kultivierung entkommen, einheimische Pflanzen in der freien Natur verdrängen können. Da die meisten beliebten Kreppmyrten-Sorten Hybriden sind und keine Samen produzieren, ist die Vermehrung durch Samen in der freien Natur kein Problem. Das bedeutet, dass Sie kein Risiko eingehen, eine invasive Art einzuführen, wenn Sie eine Kreppmyrte in Ihrem Garten pflanzen.

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