Erkennung von Kronenfäule und Tipps zur Behandlung von Kronenfäule

Kronenfäule befällt häufig viele Pflanzenarten im Garten, darunter auch Gemüsesorten. Sie kann jedoch auch bei Bäumen und Sträuchern ein Problem darstellen und ist oft schädlich für die Pflanzen. Was genau ist das also und wie kann man Kronenfäule stoppen, bevor es zu spät ist?

Was ist Kronenfäule?

Kronenfäule ist eine Krankheit, die durch einen bodenbürtigen Pilz verursacht wird, der unbegrenzt im Boden überleben kann. Diese Pilzkrankheit wird oft durch feuchte Bedingungen und schwere Böden begünstigt. Die Symptome können zwar von Pflanze zu Pflanze variieren, aber sobald die Krankheit auftritt, kann man oft nur noch wenig dagegen tun.

Anzeichen für Kronenfäule

Während die Krone oder der untere Stamm der von dieser Krankheit befallenen Pflanzen an oder nahe der Bodenlinie Trockenfäule aufweisen können, bleiben die meisten anderen Symptome oft unbemerkt – bis es zu spät ist. Die Fäulnis kann zunächst auf einer Seite oder nur an den Seitenzweigen auftreten und sich schließlich auf den Rest der Pflanze ausbreiten. Infizierte Bereiche können verfärbt sein, meist hellbraun oder dunkel, was auf abgestorbenes Gewebe hinweist. Mit fortschreitender Kronenfäule beginnt die Pflanze zu welken und stirbt schnell ab, wobei jüngere Pflanzen anfälliger für den Tod sind. Das Laub kann sich gelb oder sogar rot-violett verfärben. In einigen Fällen kann das Pflanzenwachstum verkümmert sein, dennoch können die Pflanzen weiterhin Blüten bilden, wenn auch nur wenige. Bäume können dunkle Stellen an der Rinde um die Krone herum entwickeln, aus denen dunkler Saft an den Rändern des befallenen Bereichs austritt.

Wie kann man Kronenfäule stoppen?

Die Behandlung von Kronenfäule ist schwierig, insbesondere wenn sie nicht früh genug erkannt wird, was häufig der Fall ist. In der Regel kann man wenig tun, um die Pflanzen zu retten, daher ist Vorbeugung wichtig. Sobald die ersten Anzeichen von Kronenfäule festgestellt werden, ist es am besten, die befallenen Pflanzen einfach zu entfernen und umgehend zu entsorgen. Außerdem müssen Sie den Bereich und den umliegenden Boden desinfizieren, um eine Ausbreitung der Krankheit auf benachbarte Pflanzen zu verhindern. Die Aufbereitung von schwerem Lehmboden hilft bei Entwässerungsproblemen, die diese Krankheit normalerweise begünstigen. Es ist wichtig, übermäßig feuchten Boden um Pflanzen und Bäume herum zu vermeiden. Gießen Sie Pflanzen nur bei Bedarf und lassen Sie zwischen den Bewässerungsintervallen mindestens die obersten 2,5 cm des Bodens austrocknen. Wenn Sie bewässern, gießen Sie tief, damit die Pflanzenwurzeln optimal davon profitieren und Sie weniger oft gießen müssen. Auch der Wechsel von Gemüsekulturen wie Tomaten alle paar Saisons kann helfen. Bäume überleben in der Regel ebenfalls nicht, je nachdem, wie stark sie befallen sind. Sie können jedoch versuchen, die befallene Rinde wegzuschneiden und den Boden vom Stammfuß bis zu den Hauptwurzeln zu entfernen, damit die Krone austrocknen kann. Der Einsatz von Fungiziden kann helfen, die Krankheit zu verhindern, ist jedoch in der Regel wirkungslos, wenn sie sich bereits vollständig ausgebreitet hat. Am häufigsten werden Captan oder Aliette verwendet. Tränken Sie den Boden (2 EL auf 1 Gallone Wasser), wenn er etwas trocken ist, damit das Fungizid gut eindringen kann. Wiederholen Sie dies zweimal im Abstand von 30 Tagen.

Schreibe einen Kommentar