Kristallhirnpilz: Alles, was Sie über Myxarium Nucleatum wissen müssen

Kristallhirnpilz klingt vielleicht wie etwas aus einem Horrorfilm, aber es gibt keinen Grund zur Angst. Dieser Geleepilz (mit dem lateinischen Namen Myxarium nucleatum) sieht Froschlaich sehr ähnlich. Seine Fruchtkörper sind gelatinös, wässrig und blass. Sie enthalten kleine mineralische Einschlüsse.

Kristallhirnpilz ist in Europa weit verbreitet, taucht aber auch zunehmend in Nordamerika auf. Er findet sich häufig auf verrottenden toten Ästen von Laubbäumen. Hier erfahren Sie, wie Sie diesen seltsamen Pilz identifizieren können – und was Sie beachten sollten, wenn Sie ihn in Ihrem Garten entdecken.

Kurzinfo zum Kristallhirnpilz

  • Botanischer Name – Myxarium nucleatum
  • Höhe – Einzelne Fruchtkörper bis zu 1,5 cm hoch
  • Verbreitung – Einzelne Fruchtkörper 5 cm breit, aber verwachsene Körper können einen Durchmesser von 10 cm oder mehr haben
  • Sonneneinstrahlung – Trocknet bei trockenem, heißem Wetter aus
  • Bodenanforderungen – Nicht zutreffend
  • Winterhärtezonen – Nicht zutreffend
  • Pflanzzeitpunkt – Nicht zutreffend

Was ist Kristallhirnpilz?

Kristallhirn ist ein Geleepilz, der auf totem oder beschädigtem Hartholz lebt und das Holz verrotten lässt. Kristallhirnpilze sind gelatinös, wachsen jedoch in durchscheinend-weißen Fruchtkörpern, die als Basidiocarps bezeichnet werden. Um diese Pilzart besser zu verstehen: Sie beginnen als einzelne Pusteln, die sich zu unregelmäßigen, blattartigen Massen verbinden. Diese sind bis zu 20 cm lang, 5 cm breit und 1 cm hoch. Mit zunehmendem Alter verfärbt sich der Kristallhirnpilz zunächst rosa und schließlich braun.

Dieser Geleepilz ist in Europa weit verbreitet, kommt aber (oder ein ähnlicher Pilz) auch in Nordamerika vor, wo er als Granular Jelly Roll bekannt ist. Neben dem wissenschaftlichen Namen Myxarium nucleatum gibt es noch andere botanische Namen für diesen Pilz, darunter Exidia nucleata, Naematelia nucleata und Tremella nucleata.

Wo Kristallhirnpilze wachsen

Dieser Geleepilz lebt auf toten und vermodernden Hartholzästen oder -stämmen. Am häufigsten findet man ihn auf Platanen, aber auch auf Buchen und Eschen. Kristallhirnpilze können auch auf Erlen, Weiden, Weißdorn, Ulmen, Eichen und Holunder wachsen.

Wie Kristallhirnpilz wächst

Kristallhirnpilz erscheint zunächst auf totem Holz als verstreute, gelatineartige Fruchtkörper. Sie können einen Durchmesser von bis zu 5 mm haben und sind in der Regel farblos, können aber auch weiß sein.

Während in den Pusteln mineralische Einschlüsse zu sehen sind, bleiben die Fruchtkörper nicht lange verstreut. Sie verschmelzen zu Massen, die wie Blätter (oder Gehirne) mit einem Durchmesser von bis zu 6 cm aussehen. Diese Massen werden mit zunehmendem Alter dunkler und können vollständig austrocknen, wodurch sie wie Lack aussehen.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Kristallhirnpilz essbar?

Es wird Sie wahrscheinlich nicht überraschen, dass Wissenschaftler sich nicht beeilt haben, diesen Pilz zu probieren. Viele Geleepilze sind essbar, daher ist es möglich, dass auch der Kristallhirnpilz essbar ist. Seine Essbarkeit ist jedoch derzeit nicht bestätigt.

Ist der Kristallhirnpilz giftig?

Es gibt keine Berichte darüber, dass der Kristallhirnpilz als giftig eingestuft wurde. Dennoch ist es keine gute Idee, diesen Geleepilz zu essen, solange nicht festgestellt wurde, dass er essbar ist.

Schadet der Kristallhirnpilz meinen Bäumen?

Das Vorhandensein von Kristallhirnpilz deutet auf abgestorbene Baumteile hin. Er ist sogar insofern nützlich, als er dabei hilft, die toten Teile des Baumes abzubauen. In gesunden Teilen eines Baumes kommt er nicht vor.

Sie sollten jedoch im Auge behalten, wie viel Kristallhirn sich entwickelt und wie schnell es wächst. Dies könnte auf andere zugrunde liegende Probleme hinweisen. Das Erkennen von Anzeichen für ein Absterben des Baumes ist eine gute Möglichkeit, den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Baumes zu überwachen und Probleme frühzeitig zu erkennen.

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