
Ringelblumen sind weit verbreitete Begleitpflanzen, die offenbar viele Schädlinge abwehren. Sie sind relativ resistent gegen Insektenbefall, aber Krankheiten bei Ringelblumen sind gelegentlich ein Problem. Die häufigsten Krankheiten sind Pilzbefall, der Stängel, Blätter und Wurzeln befällt. Krankheiten bei Ringelblumen sind jedoch relativ leicht zu diagnostizieren und zu behandeln. Tatsächlich lassen sich die meisten durch verschiedene Anbaumethoden heilen.
Häufige Krankheiten bei Ringelblumen
Zu den häufigsten Krankheiten bei Ringelblumen zählen Fäulnis, Schimmel und Mehltau. In der Regel treten diese Krankheiten bei feuchten und warmen Bedingungen auf, wenn Pilzsporen sich stark vermehren. In den meisten Fällen kann die Bildung und Ausbreitung von Sporen durch einfaches Unterlassen der Überkopfbewässerung gestoppt werden. Wie bereits erwähnt, treten Pilzkrankheiten bei Ringelblumen am häufigsten auf. Dabei kann es sich um Aster-Gelb, Welke, Stängelfäule, Kragenfäule, Blütenknospenfäule und Umfallkrankheit in der Keimlingsphase handeln. Der Einsatz von Fungiziden kann zusammen mit der Vermeidung von Überkopfbewässerung zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten bei Ringelblumen beitragen. Mehltau ist eine weitere Pilzkrankheit, die alle Arten von Pflanzen befällt. Sie ist an einem pudrigen weißen Belag auf Blättern und anderen Oberflächen zu erkennen. Das Besprühen mit einer Mischung aus Backpulver, Wasser und etwas Spülmittel ist eine wirksame Maßnahme. Das richtige Timing beim Gießen der Pflanzen sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit auf den Blättern trocknen kann, und ist eine weitere wirksame Strategie, um Pilzkrankheiten wie diese zu vermeiden. Achten Sie außerdem auf eine gute Drainage in Ihren Pflanzgefäßen und Beeten.
Andere Krankheiten bei Ringelblumen
Während viele Probleme durch einen Mangel an Nährstoffen verursacht werden können, kann auch ein Überschuss an Nährstoffen im Boden zu zahlreichen Pflanzenkrankheiten führen. Blattverbrennungen, bei denen die Blattspitzen und neue Triebe vergilben und absterben, sind das Ergebnis eines Überschusses an Bor, Mangan oder Molybdän. Achten Sie bei der Verwendung von Düngemitteln darauf, dass Ihr Boden die darin enthaltene Menge an Nährstoffen benötigt. Der Gehalt an Bor im Boden sollte 55 ppm, der an Mangan 24 ppm und der an Molybdän nur 3 ppm betragen. Möglicherweise muss eine Bodenuntersuchung durchgeführt werden, um festzustellen, welche Nährstoffe bereits im Boden vorhanden sind. Ringelblumen vertragen keine Böden mit niedrigem pH-Wert. Dies führt zu einer Mangan- oder Eisenvergiftung, wodurch die Blätter braun werden und Flecken bekommen. Wenn der pH-Wert zu niedrig ist, müssen Sie den Boden für die Pflanzen des nächsten Jahres mit Kalk aufbessern. Bakterielle Blattflecken sind eine weitere Krankheit bei Ringelblumen. Leider muss die gesamte Pflanze vernichtet werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
Bekämpfung von Krankheiten bei Ringelblumen
Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber Prävention ist ein wichtiger Teil der Strategie.
- Die meisten Krankheiten bei Ringelblumen werden durch Pilzsporen verursacht, daher ist die richtige Bewässerung entscheidend.
- Das Entfernen von infiziertem Pflanzenmaterial kann ebenfalls dazu beitragen, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.
- Verbessern Sie den Boden mit gut verrottetem Kompost. Wenn Sie schweren Lehmboden haben, fügen Sie Sand oder andere Körner hinzu, um den Boden aufzulockern.
- Verwenden Sie gut drainierende Behälter und vermeiden Sie Untersetzer, in denen sich Wasser sammeln und Wurzelfäule verursachen kann.
- Verwenden Sie pathogenfreie Blumenerde oder sterilisieren Sie Ihre Erde, bevor Sie Ringelblumen pflanzen. Wenn Sie in der Vergangenheit eine infizierte Pflanze hatten, reinigen Sie die Behälter mit Bleichmittel, bevor Sie neue Pflanzenarten einpflanzen.
- Wählen Sie französische und Zwergsorten von Ringelblumen anstelle der afrikanischen Arten.
Glücklicherweise sind Probleme mit Ringelblumen selten und leicht zu beheben, sodass Sie sich über glückliche Pflanzen und eine Saison voller goldener Blüten freuen können.




