
Beim Anbau von Auberginen im Garten kommt es nicht selten zu Problemen. Eines davon kann die Phomopsis-Krankheit sein. Was ist die Phomopsis-Krankheit bei Auberginen? Die Blattflecken- und Fruchtfäule bei Auberginen, verursacht durch den Pilz Phomopsis vexans, ist eine zerstörerische Pilzkrankheit, die vor allem Früchte, Stängel und Blätter befällt. Unbehandelt kann die Phomopsis-Krankheit bei Auberginen dazu führen, dass die Früchte verfaulen und ungenießbar werden. Lesen Sie weiter, um mehr über die Phomopsis-Krankheit bei Auberginen zu erfahren.
Symptome der Phomopsis-Fäule bei Auberginen
Bei Sämlingen verursacht die Phomopsis-Fäule bei Auberginen dunkelbraune Läsionen knapp über der Bodenlinie. Mit fortschreitender Krankheit verfärben sich die Läsionen grau, die Stängel brechen schließlich zusammen und die Pflanze stirbt ab. Die Fäule bei Auberginen an etablierten Pflanzen zeigt sich durch graue oder braune, ovale oder runde Flecken auf den Blättern und Stängeln. Die Mitte der Flecken hellt sich farblich auf, und man kann Kreise aus kleinen schwarzen, pickelartigen Punkten erkennen, bei denen es sich tatsächlich um Fruchtkörper oder Sporen handelt. An den Früchten beginnt die Phomopsis-Fäule der Auberginen mit blassen, eingesunkenen Flecken, die schließlich die gesamte Frucht befallen können. Es sind zahlreiche winzige schwarze Flecken zu sehen.
Ursachen für Blattflecken und Fruchtfäule bei Auberginen
Die winzigen schwarzen Sporen der Phomopsis-Krankheit leben im Boden und verbreiten sich schnell durch Regenspritzer und Überkopfbewässerung. Phomopsis verbreitet sich auch leicht über kontaminierte Geräte. Die Krankheit wird besonders durch heißes, feuchtes Wetter begünstigt. Die optimalen Temperaturen für die Ausbreitung der Krankheit liegen zwischen 29 und 32 °C (84 bis 90 °F).
Bekämpfung der Fäule bei Auberginen
Vernichten Sie infiziertes Pflanzenmaterial und Abfälle sofort, um eine Ausbreitung zu verhindern. Legen Sie infiziertes Pflanzenmaterial niemals auf Ihren Komposthaufen. Pflanzen Sie resistente Auberginensorten und krankheitsfreie Samen. Lassen Sie zwischen den Pflanzen einen Abstand von 61 bis 91 cm, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten. Gießen Sie früh am Tag, damit Blätter und Früchte vor dem Abend trocknen können. Wechseln Sie die Kulturen alle drei bis vier Jahre. Verschiedene Fungizide können in Verbindung mit den oben genannten Bekämpfungsmethoden hilfreich sein. Sprühen Sie bei Fruchtansatz und wiederholen Sie dies alle zehn Tage bis zwei Wochen, bis die Auberginen fast reif sind. Die Experten Ihrer örtlichen Beratungsstelle können Sie über die besten Produkte und deren spezifische Verwendung für Ihre Region beraten.




